Beyoncé

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Event   Ort Datum Tickets
Beyoncé DÜSSELDORF
ESPRIT arena
Di, 12.07.16
19:30 Uhr
ab 65,00 Ansehen
Beyoncé FRANKFURT
Commerzbank-Arena
Fr, 29.07.16
19:30 Uhr
ab 82,10 Ansehen
Beyoncé - Premium Package FRANKFURT
Commerzbank-Arena
Fr, 29.07.16
19:30 Uhr
ab 300,00 Ansehen
Weitere Events zu Beyoncé ab 200,00 Ansehen

BeyoncéBiografie


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Beyoncé Giselle Knowles-Carter [biˈjɒn.seɪ] (* 4. September 1981 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin, Schauspielerin, Songwriterin und mehrfache Grammy-Preisträgerin. Sie war bis 2005 Mitglied der R&B-Girlgroup Destiny’s Child. Als Künstlernamen verwendet sie ihren Vornamen Beyoncé, während sie sich auf Konzerten Sasha Fierce nennt.
Beyoncé ist seit 2003 als Solo-Künstlerin tätig. Bislang verkaufte sie weltweit über 120 Millionen Tonträger, und ihre bisher vier veröffentlichten Alben erreichten alle Platz 1 der Billboard Charts in den USA. Beyoncé wurde 2009 vom Billboard-Magazin als beste Künstlerin des Jahrzehnts ausgezeichnet; 2011 erhielt sie den Billboard Millennium Award.
Biografie
Beyoncé Knowles kam 1981 als erstes Kind von Musikmanager Mathew Knowles und Tina Beyonce Knowles, einer Kostümdesignerin und Friseurin in Houston zur Welt. Ihr Vater besitzt afrikanische Wurzeln, ihre Mutter afrikanische, französische, amerikanische und irische. Beyoncé Knowles’ Vorname entstand aus dem mittleren Namen ihrer Mutter. Die Schauspielerin und Sängerin Solange Knowles ist ihre jüngere Schwester.
Nachdem die beiden Gründungsmitglieder LaTavia Roberson und LeToya Luckett gegen Ende 1999 Destiny's Child verlassen hatten, machte Knowles mit Depressionen Erfahrung, welche durch die gereizte Stimmung in der Gruppe entstanden, sowie durch die Trennung von ihrem damaligen Freund. Die Depressionen hielten Jahre an, in denen sich Knowles in ihrem Schlafzimmer einschloß und sich weigerte, etwas zu essen. Sie beschrieb die Situation folgendermaßen: "Nun war ich weltberühmt, ich hatte Angst niemanden mehr zu finden, der mich wirklich liebt, den ich für mich haben kann. Ich hatte Angst neue Freunde zu finden." Ihre Mutter Tina Knowles half Beyoncé die Depression zu überwinden.
Am 4. April 2008 heiratete Knowles in New York City den Rapper Jay-Z, mit dem sie seit 2002 liiert war. Am 7. Januar 2012 wurden die beiden Eltern einer Tochter.
Musikalische Karriere
1987 – 1996: Karrierebeginn
Beyoncé Knowles nahm in der Schule Tanzunterricht in Ballett und Jazz, wo ihr Gesangstalent von ihrem Tanzlehrer entdeckt wurde. Knowles Interesse für Tanz, Gesang und Musik wuchs, als sie auf einer Talentshow der Schule auftrat. Dort sang sie das Lied Imagine von John Lennon und gewann den Wettbewerb.
Im Alter von sieben Jahren wurde Knowles in der Houston Chronicle für den Performing Arts Award The Sammy nominiert. Im Herbst 1990 besuchte Knowles die Parker Elementary School in Houston, wo sie weiterhin Gesangerfahrungen mit den Schulchor sammelte. Knowles war für zwei Jahre Mitglied beim St. John’s United Methodist Church Kirchenchor in Houston, wo sie als Solistin agierte.
Im Alter von acht Jahren traf Knowles LaTavia Roberson während eines Vorsprechens für eine Girlgroup. Ende 1990 gründete Beyoncé Knowles gemeinsam mit LaTavia Roberson, ihrer Kindheitsfreundin Kelly Rowland und ihren weiteren Schulfreundinnen LeToya Luckett, Keke Wyatt und Támar Davis die sechsköpfige Tanz- und Gesangsgruppe Girls Tyme. Durch den Kontakt zu dem West Coast R&B-Produzent Arne Frager sollte ein Plattenvertrag mit einer großen Plattenfirma zustande kommen. Aus diesem Grund nahm die Gruppe an der Castingshow Star Search, zur damaligen Zeit die größte Talentshow im amerikanischen Fernsehen, teil. Girls Tyme gehörte zu den Favoriten und schaffte es schließlich bis ins Finale, konnte aber nicht gewinnen. Um neuer Manager der Gruppe zu werden, trat Knowles' Vater, der zu dieser Zeit ein Verkäufer von medizinischen Gegenständen war, im Jahr 1995 von seinem Job zurück. Er nahm sich viel Zeit und entwickelte für das Training der Mädchengruppe eine Art Bootcamp. Nachdem im Jahr 1993 LeToya Luckett der Gruppe beitrat, wurden zwei der Mitglieder vom Manager entlassen, so dass die Band mit Knowles, Roland, Luckett und Roberson nur noch vier Mitglieder hatte. Mit der Zeit setzte sich die Gruppe als Vorgruppe für andere etablierte R&B Girlgroups durch. Tina Knowles designte die Kostüme der Mitglieder während der gesamten Destiny’s Child Zeit. Gemanagt von Vater Mathew, gelang es der Band im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auftritte in Einkaufszentren oder bei Gesangswettbewerben auf lokaler Ebene bekannt zu werden. Außerdem bewarb sich die Gruppe durch die Unterstützung von ihrem Manager bei sämtlichen Plattenfirmen und unterschrieben letztlich einen Vertrag bei Elektra Records. Als der Plattenvertrag mit Elektra Records unterschrieben wurde, änderte man den Namen der Gruppe in Destiny’s Child. Sie zogen nach Atlanta, um an ihren ersten Aufnahmen zu arbeiten. Im Jahr 1996 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag beim Major-Label Columbia Records. 1997 – 2001: Destiny’s Child
Nach der Unterzeichnung des Plattenvertrags mit Columbia Records nahm die Gruppe das erste Lied unter ihrem neuen Plattenlabel auf, Killing Time, das auf dem Soundtrack-Album zum Film Men in Black im Jahr 1997 erschien. Die erste Single der Band, No No No, erreichte Platz 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts. Später gewann die Gruppe drei Soul Train Lady of Soul Awards. Es folgten weitere erfolgreiche Auskopplungen, darunter die Nr.-1-Hits Bills Bills Bills und Say My Name, welches mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde. Weiterhin wurde der Song Jumpin Jumpin veröffentlicht, welcher die Top 10 der amerikanischen Singlecharts erreichte. Außerdem erschienen zwei Alben: Im Jahr 1998 Destiny’s Child und ein Jahr später The Writing’s On The Wall. Das zweite Album der Band verkaufte sich in den Vereinigten Staaten mehr als acht Millionen Mal.
1999 nahm Knowles zusammen mit dem Musiker Marc Nelson das Lied After All Is Said and Done auf, welches zum Soundtrack des Films The Best Man aus dem Jahr 1999 gehört.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere lösten sich zwei der vier Mitglieder von der Gruppe. Ende 1999 verließen LeToya Luckett und LaTavia Roberson die Band wegen Unstimmigkeiten mit Mathew Knowles. Die beiden wurden durch Michelle Williams und Farrah Franklin ersetzt. Letztere verließ die Band auf Grund interner Probleme allerdings bereits nach sechs Monaten wieder, die Band blieb als Trio bestehen.
Im Spätherbst 2000 veröffentlichte Destiny’s Child die Nummer-1-Single Independent Women Part I, den Titelsong zum Kinofilm 3 Engel für Charlie und Vorboten zu ihrem dritten Album Survivor, das im Mai 2001 erschien und sowohl in den USA, Großbritannien als auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Albumcharts belegte. Independent Women wurde das erfolgreichste Lied der Band und belegte für 11 Wochen die Spitze der amerikanischen Charts. Die zweite Single Survivor debütierte in den amerikanischen Albencharts Billboard 200 direkt auf Platz 1, mit über 663.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Die Platte verkaufte sich in den USA bis Ende 2001 über vier Millionen Mal. Der Song wurde im Februar 2002 mit einem Grammy ausgezeichnet. Es folgten die Singles Bootylicious sowie Emotions, einem Cover der 8Bee Gees. Nach der anschließenden Welttournee und der Veröffentlichung des Weihnachtsalbums 8 Days of Christmas im Oktober 2001 trennten sich die Wege der Bandmitglieder zu Gunsten von Solokarrieren.
2002 -2003: Beginn der Solokarriere mit Dangerously in Love
2002 veröffentlichte Knowles ihre erste Solo-Single Work It Out. Der Song ist auf dem Soundtrack des Films Austin Powers in Goldständer zu finden, in dem sie auch als Schauspielerin zu sehen ist. Im folgenden Jahr spielte sie an der Seite von Cuba Gooding, Jr. in der Komödie The Fighting Temptations und nahm für den Soundtrack Songs auf, darunter eine Coverversion von Fever aus dem Jahr 1956. Im Oktober 2002 nahm Knowles mit ihrem Freund, dem US-Rapper Jay-Z die Single '03 Bonnie & Clyde auf. Das Lied erreichte Platz vier der amerikanischen Billboard Hot 100. Damit wurde es Knowles' erster Solo-Top-Ten-Hit in den USA. In der Schweiz erreichte der Song Platz 1.
Im Juni 2003 erschien ihr Debütalbum Dangerously in Love. Das Album erreichte sofort nach Veröffentlichung Platz 1 der amerikanischen Billboard 200-Albumcharts und verkaufte sich weltweit über elf Millionen Mal. Die ersten beiden Singleauskopplungen des Albums, Crazy in Love sowie Baby Boy, eine Zusammenarbeit mit Sean Paul, erreichten Platz eins in den USA. Als weitere Singles wurden Me, Myself and I und Naughty Girl veröffentlicht, die beide die Top 10 der Singlecharts erreichten. 2004 wurde das Album mit fünf Grammys ausgezeichnet. Im November 2003 startete Knowles ihre erste Welttournee, die Dangerously in Love Tour.
2004 – 2005: Destiny’s Child Comeback und endgültige Trennung
Im März 2004 ging Knowles mit Alicia Keys, Missy Elliott und Tamia auf die "Verizon Ladies First Tour" in Nordamerika. Zudem entschied sie sich, ein neues Album mit Destiny’s Child aufzunehmen. Nach einer dreijährigen Pause, in der sich die Bandmitglieder auf Solo-Projekte konzentrierten, fand sich Knowles 2004 wieder mit Rowland und Williams zusammen, um das letzte Album der Gruppe, Destiny Fulfilled, im November 2004 zu veröffentlichen. Das Album erreichte Platz zwei in den amerikanischen Albumcharts, verkaufte sich in den Vereinigten Staaten über 3,1 Millionen Mal und wurde dort dreimal mit Platin ausgezeichnet.
Im Jahr 2005 ging Destiny’s Child zum letzten Mal auf Tournee. Während des letzten Konzertes in Europa in Barcelona erklärte Rowland, dass sich die Band nach den Auftritten in Nordamerika auflösen werde. Ein Kompilations-Album mit dem Titel Number 1’s, das die erfolgreichsten Lieder der Gruppe enthält, wurde im Oktober 2005 veröffentlicht. Das Album debütierte auf Platz eins der amerikanischen Billboard 200 und wurde dort mit Platin ausgezeichnet.
Knowles' Solotitel Check on It mit dem Rapper Slim Thug, welches sich auf dem Kompilations-Album befindet, wurde im Dezember 2005 veröffentlicht. Das Lied verbrachte 2006 fünf Wochen auf Platz eins der amerikanischen Charts und wurde insgesamt Beyoncés dritter Nummer-eins-Hit in den USA.
2006 – 2007: B’Day
Im Februar 2006 erhielt Knowles eine Hauptrolle in dem Kinofilm Der rosarote Panther neben Steve Martin. Im Dezember 2006 spielte Knowles eine Hauptrolle im Musical-Film Dreamgirls, einer Film-Adaptation des gleichnamigen Broadway-Musicals aus dem Jahre 1981. Für den Soundtrack nahm sie etliche Lieder auf, darunter den Song Listen, welcher als Single veröffentlicht wurde. Ihre Hauptrolle brachte Knowles zwei Nominierungen für die Golden-Globe-Verleihung 2007 in den Kategorien "beste Schauspielerin" und "Bester Filmsong" ein.
Die Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums B’Day erfolgte im September 2006. Wie die Vorgänger debütierte B’Day auf Platz eins der amerikanischen Billboard 200-Charts. Es verkaufte sich in den USA rund 3,2 Millionen Mal und erhielt somit dreifach Platin. Die erste Single des Albums Déjà Vu mit Jay-Z erreichte Platz vier der Billboard Hot 100 und wurde im Vereinigten Königreich Knowles' zweiter Solo-Nummer-eins-Hit nach Crazy in Love. International wurde Irreplaceable als zweite Single veröffentlicht, während in den USA der Song Ring the Alarm die zweite Single war. Später wurde Irreplaceable in den Vereinigten Staaten als dritte Single veröffentlicht und dort ihr vierter Nummer-eins-Hit. Insgesamt verbrachte das Lied zehn Wochen hintereinander auf Platz eins der US-Singlecharts.
Am 3. April 2007 veröffentlichte Knowles eine Deluxe-Edition von B’Day, auf der unter anderem der Song Beautiful Liar, ein Duett mit der Sängerin Shakira, vorhanden ist. Das Lied erreichte Platz drei in den USA und Platz eins in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im Vereinigten Königreich. In Deutschland blieb Beautiful Liar Knowles' einziger Nummer-eins-Hit, im Vereinigten Königreich wurde das Lied ihre dritter Nummer-eins. Am 10. April 2007 startete Knowles ihre zweite Solo-Welttournee. Die Tournee beinhaltete über 90 Konzerte weltweit und wurde später in einen Konzertfilm mit der DVD The Beyoncé Experience Live! verfilmt. Wegen einer Vertragsverletzung des von Des’ree gecoverten Titels Kissing You wurde gegen das Album B’Day Ende April 2007 ein Verkaufsstopp erwirkt.
Das Album wurde bei den Grammy Awards 2007 in fünf Kategorien nominiert, wovon es einen in der Kategorie "Best Contemporary R&B Album" gewann, was Knowles' sechste Grammy-Ehrung als Solokünstlerin bedeutet.
2008 – 2010: I am… Sasha Fierce
Knowles veröffentlichte ihr drittes Album mit dem Titel I Am... Sasha Fierce am 14. November 2008. Für das Album kreierte Knowles ihr Alter Ego "Sasha Fierce". Das Album debütierte ebenfalls auf Platz eins der amerikanischen Billboard 200 und wurde in den USA mit doppelt Platin ausgezeichnet. Als erste Single wurde der Song If I Were a Boy veröffentlicht, welcher Platz 3 der Charts erreichte. Als zweite Single folgte Single Ladies (Put a Ring on It), welcher Platz eins erreichte. Dort konnte er sich für vier Wochen halten. Damit wurde es Knowles’ insgesamt fünfter Nummer-eins-Hit in den Vereinigten Staaten. Im Vereinigten Königreich wurde If I Were a Boy Knowles' vierte Nummer-eins. Das Musikvideo wurde bei den MTV Video Music Awards 2009 in neun Kategorien nominiert und gewann den Award für Video of the Year. Im Dezember 2008 spielte Knowles eine Hauptrolle im Muscal-Film Cadillac Records als Bluessängerin Etta James. Der Song Diva wurde in den Vereinigten Staaten als dritte Single von I Am... Sasha Fierce veröffentlicht, während Halo international als dritte Single veröffentlicht wurde und später in den USA als vierte Single. Halo erreichte Platz 5 in den amerikanischen Billboard-Hot-100 und wurde Knowles' zwölfter Top-Ten Hit als Solo-Künstlerin in den USA. Damit hatte Knowles die meisten Top-Ten-Hits aller Künstler seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts, später wurde Knowles deutlich von der Sängerin Rihanna überholt. Ego wurde in den USA als fünfte Single des Albums veröffentlicht. Das Lied erreichte nur Platz 39 in den Billboard Hot 100. Broken-Hearted Girl und Sweet Dreams wurden als sechste und siebte Single veröffentlicht und waren ebenfalls internationale Erfolge. Sweet Dreams wurde in den USA für Knowles ein weiterer Top-Ten-Hit und in einigen Ländern sogar ein Nummer-eins-Hit.
Am 27. April 2012 startete sie ihre neue Tour The Born This Way Ball in Seoul in Südkorea. Die ersten Vorbereitungen zur Tour machte sie 2011. Insgesamt wurden für die Tour 110 Shows in Asien, Neuseeland, Australien, Europa, Lateinamerika, Nordamerika und Südafrika geplant. Sie ist damit der Nachfolger der The Monster Ball Tour.
Um das Album zu promoten, startete Knowles im März 2009 ihre dritte Welttournee mit dem Namen I Am… Tour. Laut der Website Pollstar nahm Knowles durch die Tournee insgesamt 103,2 Millionen Dollar für alle 97 Shows ein.
Knowles wurde bei den Grammy Awards 2010 in zehn Kategorien nominiert und stellte damit den Rekord von Lauryn Hill für die meisten Grammy-Nominierungen einer weiblichen Künstlerin ein. Letztendlich gewann Knowles sechs Grammys.
Im Februar 2010 arbeitete Knowles mit Lady Gaga für das Lied Telephone zusammen. Der Song erreichte Platz drei der amerikanischen Billboard Hot 100 und wurde international ein Erfolg, unter anderem Platz eins im Vereinigten Königreich. Dort wurde es Knowles’ fünfter Nummer-eins-Hit als Solo-Künstlerin. Die Single erreichte auch Platz eins der amerikanischen Popcharts, somit wurde es für Knowles und Gaga ihr sechster Nummer-eins-Hit.
Im April 2009 spielte Knowles neben Ali Larter und Idris Elba eine Hauptrolle in dem Thriller Obsessed. Der Film nahm schon am ersten Tag nach seiner Veröffentlichung 11,1 Millionen Dollar ein.
2011-2013: 4 & Destiny’s Child Comeback
Im Februar 2011 wurden von WikiLeaks Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass Knowles zusammen mit Usher, Mariah Carey und Nelly Furtado jeweils eine Million Dollar erhielten, um für die Familie des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi zu singen. Das Rolling Stone Magazin gab bekannt, dass die Musiker das Geld für ihre Auftritte an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet haben. Am 2. März 2011 erzählte ein Berater von Knowles der The Huffington Post, dass Knowles das Geld an die Wohltätigkeitsorganisation Clinton Bush Haiti Fund gespendet habe, um den Opfern des Erdbebens von Haiti zu helfen. Am 28. März 2011 wurde bekannt, dass Knowles' Vater Mathew nicht mehr ihr Manager sein wird. Knowles erklärte, dass sie mit ihrem Vater Streit "auf Geschäftsebene" hatte. Knowles managt sich jetzt selber und hat ihr eigenes Team, über das sie bestimmen kann.
Knowles’ viertes Album 4 wurde am 24. Juni 2011 veröffentlicht. Der Longplayer ist von vielen Musikern inspiriert, darunter Fela Kuti, The Stylistics, Lauryn Hill, Stevie Wonder und Michael Jackson. Das Album erreichte wie alle Solo-Alben Beyoncés Platz 1 der amerikanischen Billboard 200 mit 310.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Dieser Erfolg macht sie zum zweiten weiblichen Künstler und zum dritten Künstler überhaupt, der die ersten vier Alben direkt auf Platz 1 der Billboard 200 platzieren konnte. Das Album erreichte ebenfalls im Vereinigten Königreich und in der Schweiz Platz 1 der Charts, in Deutschland die Top 10 und in Österreich die Top 20.
Am 21. April 2011 wurde die erste Single Run the World (Girls) veröffentlicht. Sie erreichte Platz 29 der US-Charts. Danach erfolgte die Veröffentlichung des Songs Best Thing I Never Had am 1. Juni 2011. Die dritte Single aus dem Album, der Song Countdown konnte wie seine Vorgänger nicht an die Erfolge der früheren Singles anknüpfen. Die letzte Single aus dem Album war der Song Love on Top.
Seit 2013: Beyoncé
Am 13. Dezember 2013 veröffentlichte Knowles ohne Ankündigung und Promotion auf dem Internetportal iTunes ihr fünftes Studioalbum. Drake, Jay Z, Frank Ocean und ihrer Tochter Blue Ivy wirkten als Gastmusiker mit. Das Album erreichte in mehr als 100 Ländern Platz 1 der iTunes-Charts, darunter auch in Deutschland. Es wurde von Timbaland, Ryan Tedder und Pharrell Williams mitproduziert. Das Album erhielt gute Kritiken und konnte sich in den USA trotz der Veröffentlichung an einem Freitag, womit dem Album nur drei Tage in der Chartwoche blieben, an der Spitze der Albencharts platzieren. Innerhalb von 24 Stunden wurde das Album rund 430.000 Mal heruntergeladen.
Zu jedem Song auf dem Album wurde ein Video gedreht. Insgesamt sind auf dem Album 14 Lieder und 17 Videos vorhanden, weshalb sie das Album auch als "visuelles Album" bezeichnet. Als Singles wurden Drunk in Love mit Jay Z, XO und Partition ausgekoppelt. Knowles sang Drunk in Love gemeinsam mit Jay Z bei der Super-Bowl-Party in New York und bei den Grammy Awards 2014.
Filmkarriere
Bereits im Jahr 2001 machte Knowles als Hauptdarstellerin in der MTV-Produktion Carmen: A Hip Hopera an der Seite von Mekhi Phifer auch als Schauspielerin auf sich aufmerksam. Im Jahr darauf übernahm sie die Nebenrolle der Foxxy Cleopatra im dritten Teil der Austin-Powers-Reihe, Austin Powers in Goldständer, für dessen Soundtrack sie unter anderem die Single Work It Out beisteuerte. Anschließend im Jahre 2003 war Knowles an der Seite von Cuba Gooding, Jr. in der Gospel-Komödie The Fighting Temptations zu sehen. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie im Jahr darauf schließlich mit einer Nominierung für den NAACP Image Award als Beste Schauspielerin bedacht.
Anfang 2006 trug Knowles in ihrer Rolle des internationalen Popstars Xania neben Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno zum Erfolg des Prequels zu Der rosarote Panther bei. Der Film kletterte sowohl in Deutschland, Kanada, Großbritannien und einer Vielzahl weiterer Länder auf Platz eins der Kinocharts, spielte bis Mitte 2006 allein in den USA mehr als 150 Millionen US-Dollar ein.
Ende 2006 übernahm Knowles an der Seite von Jamie Foxx, Eddie Murphy und Danny Glover die Rolle der Deena Jones in der Kinoadaption des Musicals Dreamgirls. Die auf der Biografie von Diana Ross und den Supremes basierende Umsetzung brachte Knowles, die mit dem Titel Listen auch die erste Auskopplungen aus dem dazugehörigen Soundtrack beisteuerte, ihre erste Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical ein. Ende 2008 spielte Knowles an der Seite von Adrien Brody die Rolle der Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama Cadillac Records. Sie schrieb am Soundtrack mit und erhielt eine Golden-Globe-Nominierung für den besten Filmsong. 2009 spielte sie eine der Hauptrollen in dem Thriller Obsessed, sie erhielt dafür eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin.
Im Januar 2011 gab Knowles bekannt, dass sie die Hauptrolle im Remake von A Star Is Born spielen werde. Die Regie und Produktion wird Clint Eastwood ausführen, veröffentlicht wird der Film von Warner Bros..
Stil
Musik und Gesang
Knowles’ Musik ist von Contemporary R&B beeinflusst, aber sie bringt immer wieder Pop, Funk, Hip-Hop, Soul und weitere Elemente der "Black Urban Music" in ihre Lieder. Ihre Lieder veröffentlicht Knowles in englischer Sprache, nur für die EP Irreemplazable und der Wiederveröffentlichung von B’Day nahm Knowles Lieder in spanischer Sprache auf. Rudy Perez hat Knowles unterstützt und gecoacht, damit sie die Lieder auf Spanisch singen konnte.
Die meisten ihrer Lieder beinhalten persönliche und private Themen. Knowles erklärte, dass sie sich durch den Einzug von Jay-Z in ihr Leben neue Gedanken machte, wie Männer und Frauen zueinander finden. Dies half ihr, Lieder wie Independent Women, Survivor und Cater 2 U, wo Knowles ihrem Freund die Unterwäsche bringt und seine Männeraufgaben erledigt, zu schreiben. Manche ihrer Lieder sind autobiographisch, welche Themen beinhalten, die laut Knowles von persönlichen Erfahrungen und der ihrer Freunde stammen. Knowles produzierte ebenso die meisten Lieder, an denen sie beteiligt war, und alle ihrer Solo-Karriere. Jedoch schreibt sie nicht die Noten der Lieder, aber die Melodien der Lieder kommen aus Knowles’ Gedanken, außerdem gibt Knowles den weiteren Produzenten während der Produktionen Tipps zu Verbesserungen. Knowles gewann 2001 den "Pop Songwriter of the Year Award", herausgegeben von der American Society of Composers, Authors, and Publishers Pop Music Awards, damit wurde Knowles die erste afro-amerikanische Frau, die mit diesem Preis geehrt wurde.
Knowles hat die Stimmlage eines Mezzosoprans. Knowles wurde aufgrund ihrer Gesangstechniken oft als Mittel- und Höhepunkt von Destiny’s Child bezeichnet. Jon Pareles von der The New York Times schrieb, dass Knowles die Stimme habe, welche die Gruppe definiere. Andere Kritiker lobten ebenso Knowles’ Stimmumfang und ihre Gesangstechniken. In einer Rezension zu ihrem zweiten Album B’Day schrieb Jody Rosen von der Entertainment Weekly: "Beyoncé Knowles ist ein Sturmwirbel, der sich als Sängerin verkleidet. Auf ihrem zweiten Soloalbum B’Day kommen die Lieder in die sehr großen Böen des Rhythmus und des Gefühls, mit Beyoncés Meistergesang über krachende Beats; du musst weit und breit suchen - vielleicht in den Sälen der Metropolitan Opera –, um eine Sängerin zu finden, die mit eigener Kraft solche gewaltigen Techniken hinkriegt... Niemand, nicht R. Kelly, nicht Usher und schon gar nicht ihre Pop-Diva-Rivalinnen können mit Beyoncés geniehaften Gesang über Hip-Hop-Beats mithalten."
Knowles wurde oft wegen Übersingens kritisiert. Sie nutzt ständig Melismen für ihren Gesang, wodurch Knowles oft mit Künstlern wie Mariah Carey, welche Gesangstechniken vor die Melodie und vor das Musikalische stellt, verglichen wird. Redakteure des Eye Weekly Magazins schrieben: "Es gibt keinen Zweifel daran, dass Beyoncé eine der besten Sängerinnen in der Popwelt ist, vielleicht sogar die beste lebende..."
Einflüsse
Knowles bezeichnet Michael Jackson als ihren größten musikalischen Einfluss und ihr Idol. Knowles hat Diana Ross als einen weiteren Einfluss bezeichnet, da "sie eine Alleskönner-Entertainerin sei: eine prima Schauspielerin, eine gute Sängerin und eine wunderschöne, elegante Frau. Sie ist eine von wenigen Sängerinnen, die es schaffen, in guten Filmen mitzuspielen." Ihre weiteren musikalischen Einflüsse sind Tina Turner, Prince, Lauryn Hill, Aaliyah, Mary J. Blige, Whitney Houston, Janet Jackson, Anita Baker und Rachelle Ferrell. Knowles bezeichnet Mariah Careys Gesang und ihr Lied Vision of Love als großen Einfluss, für ihre Anfänge als Sängerin in der Kindheit, was ihr grundlegend half, Sängerin zu werden. Ebenso fühlt sich Knowles von Oprah Winfrey und Michelle Obama inspiriert. Knowles sagte, Winfrey ist "die Definition von Inspiration und eine starke Frau. Wenn ich in ihrer Umgebung bin, möchte ich gerade stehen und genau das richtige sagen."
Knowles selbst wird von verschiedenen Künstlern als Inspiration bezeichnet, unter anderem von Rihanna, Alexandra Burke, Leona Lewis, Adele, Rita Ora und Nicki Minaj. Kelly Rowland erklärte in einem Interview mit MTV News, dass Knowles eine der Künstlerinnen war, welche sie bei ihrem zweiten Album Ms. Kelly inspirierten.
Öffentliches Image
Knowles erklärte: "Ich mag es, mich sexy zu kleiden und mich selbst wie eine Lady zu zeigen", aber Knowles stellte auch klar, dass die Art, wie sie sich auf der Bühne kleide, "absolut nur für die Bühne" gedacht sei. Die Medien benutzen oft den Begriff "bootylicious" (eine Kombination der Wörter booty (kurvig) und delicious (herrlich)), um Knowles' Figur zu beschreiben. Der Begriff wurde durch den gleichnamigen Nummer-eins-Hit von Destiny’s Child bekannt und wurde in das englische Oxford English Dictionary Wörterbuch aufgenommen.
Im Jahr 2006 kritisierte die Tierrechtsorganisation PETA Knowles für das Tragen von Pelzmänteln. Das People-Magazin ernannte Knowles 2007 zur bestgekleideten Persönlichkeit. Im Jahr 2007 war Knowles auf dem Cover von Sports Illustrated Swimsuit Issue, damit ist sie das erste nicht hauptberuflich arbeitende Model und die zweite afro-amerikanische Frau nach Tyra Banks, die es auf das Titelblatt schaffte. Im September 2010 gab Knowles ihr Debüt als Laufstegmodel bei Tom Fords Spring/Summer 2011 Fashion Show. Im Februar 2011 platzierte das LA Times-Magazin Knowles auf Platz 25 der "50 Most Beautiful Women in Film".
Weitere Tätigkeiten
House of Deréon
Knowles und ihre Mutter gründeten 2005 House of Deréon, eine zeitgenössische Damenmode-Linie. Das Konzept war von drei Generationen von Frauen in Knowles Familie inspiriert. Mit den Namen Deréon wird Tribute an Knowles Großmutter Agnèz Deréon, welche als Näherin arbeitete, gezollt. Laut Tina Knowles reflektiert das Mode-Unternehmen am besten Beyoncés Geschmack und Style. Knowles und ihre Mutter gründeten auch das Familien-Unternehmen Beyond Productions, das liefert die Lizenz- und Marken-Management für Deréon, eine "Junior-Lifestyle-Kollektion" und House of Deréon. Produkte von House of Deréon wurden der Öffentlichkeit durch Auftritte von Destiny’s Child, während ihrer Destiny Fulfilled Ära vorgestellt. Die House of Deréon Kollektion enthält Sportkleidung, Denim-Angebote mit Fell, Oberbekleidung und Accessoires, Handtaschen und Schuhe, welche unter Kaufhäusern und Fachgeschäften in den Vereinigten Staaten und Kanada erhältlich sind.
Im Jahr 2005 arbeitete Knowles mit House of Brands zusammen, ein lokales Unternehmen für Schuhe, um ein Sortiment für Fußkleidung fürs House of Deréon zu produzieren. Im Januar 2008 veröffentlichte Starwave Mobile das Handyspiel Beyoncé Fashion Diva, wo man Beyoncé mit Kleidung aus der House of Deréon Kollektion einkleiden muss. Im Juli 2009 gründeten Knowles und ihre Mutter das Label Sasha Fierce for Deréon. Diese Kollektion enthält Sportkleidung, Oberbekleidung, Handtaschen, Schuhe, Brillen, Dessous und Schmuck. Man konnte sie in ausgewählten Geschäften von Macys und Dillards erwerben und im Einzelhandel von Jimmy Jazz und Against All Odds. Am 27. Mai 2010 arbeitete Knowles mit C&A zusammen, um Deréon by Beyoncé in C&A-Geschäften in Brasilien zu veröffentlichen. Die Kollektion enthielt maßgeschneiderte Blazer mit Schulterpolstern, kleine schwarze Kleider, bestickte Hemden, Tops und Bandage-kleider.
Werbetätigkeiten
Im Jahr 2002 unterschrieb Knowles einen Promo-Vertrag mit Pepsi, um in zwei Fernsehwerbungen aufzutreten, so wie in Radio- und Internetwerbungen. In einer Pepsi-Werbung aus dem Jahr 2004 in dem Thema Gladiators trat Knowles mit den Musikern Britney Spears, Pink und Enrique Iglesias auf. Im folgenden Jahr sah man Knowles in einer Pepsi-Werbung mit Jennifer Lopez und David Beckham in dem Thema Samurai. Knowles wirbt zudem noch für viele Pflegeprodukte und Parfüme. Seit sie 18 Jahre alt ist, arbeitet Knowles mit L’Oréal zusammen. Im Jahr 2004 veröffentlichte Knowles ihr erstes Parfüm True Star mit Tommy Hilfiger. Die dazugehörige Werbung wurde in Schwarz-Weiß aufgenommen. In der Werbung singt Knowles eine Coverversion von Wishing on a Star, wofür sie 250.000$ verdiente. Ein Jahr später veröffentlichte Knowles ihr zweites Parfüm mit Hilfiger unter dem Titel True Star Gold. 2007 erschien Knowles in einer Werbekampagne für den Emporio Armani Diamonds Parfüm.
Im März 2009 war Knowles in einer TV-Werbung zum Nintendo DS Spiel Rhythm Heaven zusehen. Im Januar 2010 unterschrieb Knowles einen Dreijahresvertrag mit Vizio. Sie war wieder in zwei Fernsehwerbungen für Style Savvy, ein Mode-Videospiel für den Nintendo DS und Nintendo DSi zusehen. Fünf Designs ihres House of Deréon standen im Spiel zum Download verfügbar. Im Februar 2010 veröffentlichte Knowles ihr erstes offizielles Parfüm Heat. Sie nahm für die TV-Werbung eine Coverversion des Liedes Fever aus dem Jahr 1956 auf. Die Werbung wurde im Vereinigten Königreich für eine TV-Ausstrahlung gesperrt, da es wegen der Werbung Beschwerden gab. Die Werbung, welche mit einem Bild von Knowles beginnt, das zeigt, wie sie nackt in einem Zimmer liegt, wurde als zu "erotisch, sexuell und provokativ" für das Publikum bezeichnet. Im Februar 2011 veröffentlichte Knowles ihr zweites Parfüm Heat Rush. Im April 2011 wurde Knowles vom amerikanischen Spiele-Entwickler Gate Five auf mehr als 100 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Er erklärte, sie habe sein Unternehmen zerstört. Gate Five erklärte, dass Knowles mit ihm ein Spiel unter den Titel Starpower: Beyoncé entwickeln wollte. Beyoncé habe 70 Mitarbeiter aus der Entwicklung ausgeschlossen, welche darauf das Unternehmen eine Woche vor Weihnachten 2010 verließen. Knowles’ drittes Parfüm Pulse wurde im September 2011 veröffentlicht. 2012 wurde ihr Parfüm "Pulse Summer Edition" und schließlich im August 2012 ihr viertes Parfüm "Midnight Heat" veröffentlicht.
Soziales Engagement
Knowles gründete zusammen mit Destiny’s Child Mitglied Kelly Rowland und ihrer Familie die Survivor Foundation, eine Wohltätigkeitsorganisation, um den Opfern des Hurrikan Katrina aus dem Jahr 2005 zu helfen. Die Survivor Foundation erweiterte die philanthropische Mission des Knowles-Rowland-Zentrum für Jugend, einer Mehrzweck-Anlage in der Innenstadt von Houston. Knowles bezahlte 100.000 Dollar für die Gulf Coast Ike Relief Fund, welcher den Opfern des Hurrikans Ike hilft. Sie organisierte eine Spendenaktion für den Hurrikan Ike Relief durch die Survivor Foundation. Im Jahr 2005 schrieben Musikproduzent David Foster, seine Tochter Amy Foster-Gillies und Knowles das Lied Stand Up For Love, eine Hymne für den Weltkindertag. 2005 waren Destiny’s Child globale Botschafter für den Weltkindertag.
Am 4. Oktober 2008 besuchte Knowles die Veranstaltung Miami Children’s Hospital Diamond Ball & Concert in der American Airlines Arena in Miami, wo sie in die International Pediatric Hall of Fame aufgenommen wurde. Der siebenjährige Junge Ethan Bortnick sang das Knowles gewidmete Lied Over the Rainbow. 2008 stiftete Knowles einen Teil ihres Gehaltes dem Phoenix House, einer Organisation von Reha-Zentren in den USA. Während dieser Zeit beteiligte Knowles sich auch an Stand Up to Cancer, einem Wohltätigkeitsprojekt der US-amerikanischen Entertainment Industry Foundation, einer Wohltätigkeitsorganisation der Unterhaltungsindustrie. Ziel von Stand Up to Cancer ist es, über Internet und Fernsehen Spendengelder für die Forschung in der translationalen Medizin zur Bekämpfung von Krebs (engl. cancer) zu sammeln. Das Projekt wurde am 28. Mai 2008 mit einer Pressemitteilung und der Freischaltung eines Internetauftritts gestartet. Zentrale Veranstaltung der Kampagne war ein einstündiger Telethon, der gemeinsam von drei großen US-Fernsehstationen am 5. September 2008 ausgestrahlt wurde und auch von kanadischen Sendern übernommen wurde. Dort warben Prominente um Unterstützung, die teilweise selbst von Krebs betroffen waren oder sind wie Christina Applegate und Patrick Swayze. In der Fernsehshow wurde unter anderem auch der Kampagnensong Just Stand Up! vorgestellt, den Knowles mit Mariah Carey, Carrie Underwood, Rihanna, Miley Cyrus, Sheryl Crow, Fergie, Leona Lewis, Keyshia Cole, LeAnn Rimes, Natasha Bedingfield, Melissa Etheridge, Mary J. Blige, Ciara, Ashanti und Nicole Scherzinger aufnahm. Im Januar 2010 beteiligte sich Knowles beim Hope for Haiti Now: A Global Benefit for Earthquake Relief. Sie trat in London mit Jay-Z, Rihanna und U2s Bono und The Edge auf, wo sie eine Piano-Version von Halo sang. Knowles war das offizielle Gesicht der limitierten Auflage des "Fashion for Haiti"-T-Shirts von Fashion Designers of America. Das Shirt, auf dem steht: "To Haiti With Love", wurde von Peter Arnell, der auch die "Fashion for America"-T-Shirts entwickelte, entworfen.
Am 5. März 2010 eröffneten Knowles und ihre Mutter Tina Knowles das Beyoncé Cosmetology Center im Brooklyn Phoenix House. Das Programm bietet einen sieben Monate dauernden Kosmetik-Trainingskurs für Männer und Frauen an. L’Oréal bezahlte alle Produkte, die im Center genutzt werden, und Knowles spendete zusammen mit ihrer Mutter 100.00 Dollar. Im April 2011 schloss Knowles sich mit der US First Lady Michelle Obama und der National Association of Broadcasters Education Foundation zusammen, um ihre Kampagne gegen Fettleibigkeit bei Kindern zu unterstützen. Knowles überarbeitete ihr Lied Get Me Bodied (2007) und nannte die neue Version Move Your Body für die Let’s Move! Flash Workout Kampagne. Der Inhalt des Liedes wurde geändert, Move Your Body soll Kinder dazu motivieren, Sport zu treiben. Am 9. April 2011 wurde ein Video im Internet veröffentlicht, bei denen Teenager zu Move Your Body tanzen. Nach einigen Tagen gab Knowles bekannt, dass sie auch ein Musikvideo für das Lied drehen wird, um jedem zu zeigen, wie man richtig zu dem Lied tanzt. Nach dem Tod von Osama bin Laden veröffentlichte Knowles die Wohltätigkeits-Single God Bless the USA, um deren Einnahmen für die New York Police and Fire Widows und Children’s Benefit Fund zu spenden. Das Lied wurde ursprünglich 1984 vom Country-Musiker Lee Greenwood veröffentlicht. Knowles ist Mitbegründerin der Organisation "Chime for Change", die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung und den Zugang zu Bildung für Frauen weltweit zu verbessern. Im Rahmen eines Benefiz-Konzerts zugunsten dieser Organisation trat sie am 1. Juni 2013 im Londoner Twickenham Stadium auf.
Sonstiges
Am 4. April 2008 heiratete Knowles den US-amerikanischen Rapper Jay-Z in New York City. Im Januar 2012 wurden Knowles und Jay-Z Eltern einer Tochter.
Neben ihrer Musikkarriere modelt Knowles für L’Oréal. Hierfür war sie u.a. in einem Werbespot neben Milla Jovovich zu sehen. Zudem brachte sie drei eigene Parfums auf den Markt: "Heat", "Heat Rush" und "Pulse".
Der australische Wissenschaftler Bryan Lessard nannte eine 1981 in Queensland entdeckte seltene Pferdebremse Scaptia beyonceae, da ihn ihre Form an Beyoncé erinnere. Wörtlich sagte der Insektenkundler "Es war so augenfällig, ich konnte das Hinterteil ohne Mikroskop sehen […] auf dem Unterleib wachsen dichte, goldene Haare, das hat mich an Beyoncé in einem ihrer goldenen Kostüme erinnert."
Auszeichnungen
Knowles erhielt 17 Grammys für ihre Solo-Karriere und drei als Mitglied von Destiny’s Child. Weiterhin erhielt sie unter anderem den ASCAP Pop Songwriter Award, wobei sie die zweite Frau überhaupt war, die ihn erhielt. Außerdem bekam sie mehrere BRIT Awards, MTV Europe Music Awards, MTV Video Music Awards und einen NAACP Image Award der National Association for the Advancement of Colored People. Seit 2007 wurde sie für insgesamt drei Golden Globes nominiert.

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