Radiohead
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Biographie

Radiohead ist der Name einer Alternative-Rock-Band, die 1986 in Oxford, England gegründet wurde. Damals noch unter dem Namen On a Friday auftretend, erfolgte 1989 die Umbenennung in Radiohead, nach einem Song der Talking Heads namens Radio Head.

Die Band besteht aus Thom Yorke (Gesang, Rhythmusgitarre und Piano), Jonny Greenwood (Gitarre, Keyboard, Ondes Martenot), Colin Greenwood (E-Bass), Ed O'Brien (Gitarre und Backgroundvocals) und Phil Selway (Schlagzeug).


Bandgeschichte


Die Band wurde 1985 an der Abingdon School in Abingdon bei Oxford gegründet - damals noch unter dem Namen On a Friday, da man immer Freitags probte. Anfang 1986 folgte der erste Auftritt in der Jericho Tavern in Oxford. 1987 verließen Yorke, O'Brien, Selway, und Colin Greenwood die Schule um zu studieren, trotzdem traf sich die Band regelmäßig an Wochenenden und in den Ferien. Erst ab 1991 wurde die Band zunehmend professioneller und unterschrieb in jenem Jahr einen Vertrag mit EMI für sechs Alben. Auf Anregung der Plattenfirma erfolgte später auch die Umbenennung in Radiohead (nach dem Lied der Talking Heads namens Radio Head).


Die erste kommerzielle Veröffentlichung von Radiohead war die Drill EP im Mai 1992. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hieß die Band noch On A Friday, die Umbenennung erfolgte jedoch kurze Zeit später, sodass bereits Radiohead auf dem Cover stand. Mit der Single Creep (erschien erstmals im September 1992), die sich über einen längeren Zeitraum in den Charts vieler Länder hielt, hatte die Band ihren ersten großen Erfolg.
Inzwischen spielt die Band das Lied allerdings nicht mehr; bzw. nur noch selten auf Konzerten. 1993 erschien mit Pablo Honey das Debütalbum, das immerhin Platz 22 der britischen Charts erreichte. Die folgenden Singles Anyone Can Play Guitar und Stop Whispering sowie später Pop Is Dead verkauften sich jedoch nicht gut, ebenso wie die 1994 erschienene EP My Iron Lung.


Erst mit dem zweiten Album The Bends, bei dem Produzent Nigel Godrich erstmals mit dabei war, welcher später mit der Zeit zum "sechsten Bandmitglied" wurde, schaffte die Band wieder den Sprung in die vorderen Charts. Auch von Kritikern wurde das Album im allgemeinen sehr gut bewertet.


Nach zwei Jahren, in denen die Band fast ausschließlich auf Tour war und dort neues Songmaterial wie Airbag, Paranoid Android und unter anderem auch Subterranean Homesick Alien testete, veröffentlichte Radiohead 1997 das Album OK Computer, das vor allem in späteren Umfragen von Musikmagazinen noch größere Zustimmung fand als The Bends. In OK Computer nahm die Band musikalische Risiken auf sich, die unüblich für die Welt des Britpop waren, indem sie beispielsweise mit Raumklang, Rauschen und computergenerierten Stimmen experimentierte.


Nach einer Welttournee verbrachte die Band die zweite Hälfte des Jahres
1998 und das gesamte Jahr 1999 in ziemlicher Stille und trat nur selten auf. Im Jahr 2000 kehrten sie mit dem vierten Album Kid A zurück. Noch mehr als vorher verbanden Radiohead auf diesem Album verschiedene Stilrichtungen und ließen das Album fast ohne Promotion erscheinen; so gab die Band nur sehr wenige Interviews. Es wurden zwar Musikvideos produziert, die jedoch ausschließlich im Internet veröffentlicht wurden.
Auch Singles wurden aus Kid A nicht ausgekoppelt. Trotzdem erreichte das Album Nummer-1-Status in den US-Charts, möglicherweise auch, weil das Album vor der Veröffentlichung auf Napster erhältlich war. Auch Kid A erhielt, wie schon die beiden Vorgängeralben, wieder größtenteils ausgezeichnete Kritiken.


Das fünfte Album Amnesiac wurde in der Mitte des folgenden Jahres veröffentlicht und bestand aus weiterem Material derselben Aufnahmesessions wie Kid A. Die Alben sind vom Stil her einander relativ ähnlich.


Nach einer weiteren großen Tour veröffentlichte die Band 2003 ihr sechstes Album Hail to the Thief, das sich weniger auf elektronische Experimente stützt als seine beiden Vorgänger, sich aber gleichfalls vom gitarrengetriebenen Rock der Anfangszeit absetzt. Der Titel sorgte für Aufsehen, da er als Anspielung auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2000 zu interpretieren war. Hail to the Thief war zur Verärgerung der Band schon einige Monate vorher in einer roh gemixten Version im Internet verfügbar. Radiohead zeigten sich in Interviews jedoch auch verärgert darüber, dass EMI die CD-Ausgabe des Albums gegen den Willen der Band mit einem Kopierschutz ausgestattet hatte. Mit der Veröffentlichung von Hail to the Thief war Radioheads Vertrag mit EMI ausgelaufen, woraufhin die fünf Musiker wenig Interesse daran zeigten, diesen zu verlängern. Auch mit anderen Plattenfirmen wurde zunächst kein weiterer Vertrag abgeschlossen.


Als erstes Bandmitglied veröffentlichte Jonny Greenwood 2003 mit Bodysong ein Soloalbum als Soundtrack zur gleichnamigen Dokumentation von Simon Pummel. 2006 veröffentlichte Thom Yorke mit dem Album The Eraser ebenfalls eine Soloplatte mit elektronisch untermalten Popsongs.


Nach einer Welttournee 2006 arbeiteten Radiohead an der Fertigstellung ihres neuen Albums In Rainbows. Da Radiohead nach dem Auslaufen des 6-Alben-Vertrags bei EMI keinen neuen Plattenvertrag abgeschlossen hatten, war das am 10. Oktober 2007 erschienene Album bis Dezember 2007 als Download oder Discbox nur im Selbstvertrieb über die Website der Band erhältlich. Dabei bestimmte der Kunde den Preis für den Download selbst.


Am 5. August 2009 veröffentlichten Radiohead zu Ehren des am 25. Juli
2009 verstorbenen Harry Patchs, des ältesten Kriegsveteranen der British Army des ersten Weltkrieges, den Song "Harry Patch (In Memory Of)" im Internet.


In einem Interview sagte Ed O'Brien dass die Band 2010 ein neues Album veröffentlichen würde. Damit widerspricht der Gitarrist Thom Yorke, laut dem die Band keine Alben mehr, sondern nur noch EPs und Singles veröffentlichen werde.


Stil


Radiohead haben sich im Laufe der Zeit stilistisch sehr verändert und sind nur schwerlich einem einzelnen Genre zuzuordnen.


Zu Beginn ihrer Karriere wurden sie der Britpop-Welle zugeordnet. Nicht
zuletzt wegen des Erfolgs der Single Creep wurden sie zuweilen auch als
One-Hit-Wonder eingeschätzt. Ihr zweites Album The Bends wurde von den
meisten Kritikern dann auch als überraschende, konsequente
Weiterentwicklung eingeschätzt, das die „stärksten Momente des
Vorgängers Pablo Honey auf den Punkt bringt“. Es besitzt zwar immer noch
eine für die frühe Radiohead-Phase typische Eingängigkeit, zeigt sich im
Vergleich zum Vorgänger jedoch schon deutlich komplexer und
epischer.


Diese Tendenz setzte sich auch auf ihrem nächsten Album, OK Computer,
fort. Die Band verband den Sound von The Bends mit Einflüssen aus
Ambient, Avantgarde und elektronischer Musik. Das Resultat wurde von
Kritikern fast ausnahmslos positiv aufgenommen und gilt als eines der
einflussreichsten und wichtigsten Alben der Neunziger Jahre.


Ausgelaugt von der langen Tour zu OK Computer folgte der Nachfolger Kid
A erst im Jahr 2000. Radiohead blieben ihrem Weg der konsequenten
Weiterentwicklung ihres Sounds treu. Die Band gab keine Interviews zu
Kid A; auch Singles oder Videos wurden nicht ausgekoppelt. Die Gitarre
nimmt auf diesem Album eine wesentlich kleinere Rolle ein, als auf allen
vorherigen Alben, stattdessen dominieren elektronische Klänge und
Einflüsse aus Krautrock, Free Jazz und auch moderner klassischer Musik.
Wie schon OK Computer gewann es den Grammy Award für das beste
Alternative Musik Album. Bei Kritikern und Fans wurde Kid A sehr
unterschiedlich aufgenommen. Einige sehen das Album als „Grenzen
überschreitendes […] Gesamtkunstwerk“, einige Fans konnten mit der neuen
Ausrichtung der Band allerdings nichts mehr anfangen. Trotz seiner
Komplexität war das Album jedoch alles andere als kommerzieller
Misserfolg.


Das fünfte Studioalbum Amnesiac folgte nur einige Monate nach Kid A und
wird oft mit diesem verglichen, da die Stücke der beiden Alben ihren
Ursprung in denselben Sessions haben. Auch Amnesiac lässt sich
keinesfalls mit einem Genrebegriff alleine beschrieben, sondern bedient
sich Elementen aus verschiedensten Stilen, insbesondere der Jazz ist
hier ausgeprägter als auf jedem anderen Radiohead-Album. Insgesamt führt
es jedoch die auf Kid A eingeschlagene Richtung fort.


Mit ihren beiden jüngsten Veröffentlichungen Hail to the Thief und In
Rainbows kehrten Radiohead dann wieder ein Stück weit zur Gitarrenmusik
zurück, was jedoch nicht heißt, dass die elektronischen Anleihen und
aufgebrochenen Songstrukturen der Vorgängeralben verschwunden sind.
Vielmehr bilden beide Alben eine Schnittmenge aller vorherigen Alben. So
schreibt beispielsweise plattentests online zu In Rainbows: „Man könnte
gar von Stagnation sprechen, weil Radiohead scheinbar nicht mehr
unbedingt vorwärts streben, sondern auch seit- und rückwärts, um sich
auf bereits erarbeitete Tugenden zu besinnen.


Artwork


Im Laufe der Zeit hat Thom Yorke (auf den CDs als 'Tchocky’, 'Dr
Tchock’, 'The White Chocolate Farm’ usw. erwähnt) zusammen mit Stanley
Donwood ein eigenwilliges Artwork entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem
ehemaligen Studienkameraden begann mit The Bends. Das Artwork
entwickelte sich immer weiter und besitzt seit OK Computer einen sehr
hohen Stellenwert für die Band. In Kid A und Amnesiac besteht es
hauptsächlich aus düsteren Landschaften.


Für Hail to the Thief entwickelten Yorke und Donwood ein Design, das
einem farbenfrohen Stadtplan ähnelt, der mit verschiedenen „medialen“
Begriffen versehen wurde. Diese entnahm Yorke den Nachrichten, da sie in
ihm bestimmte Gefühle auslösten und seiner Meinung nach darum auch
gezielt von Sendern, Firmen und Politikern eingesetzt wurden. In einem
Interview verweist er auf das Neusprech (Newspeak), eine in George
Orwells Roman 1984 vorkommende Sprache.


Hinweis:

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Quelle und Autorenliste: href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radiohead">Wikipedia / href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Radiohead&action=history">Autorenliste


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