The Cure

Kann man sich die (musikalischen) 80er Jahre vorstellen, ohne dabei unweigerlich auch an The Cure zu denken? Wohl kaum. Mit eigenwilligem Gesang, verschmiertem Lippenstift, schwarz geschminkten Augen und wild toupierten Haaren prägte der Sänger und Gitarrist Robert Smith das Image der Band – nicht nur auf Konzerten, sondern auch in schrägen und künstlerisch anspruchsvollen Videos. Nun ist die Band endlich wieder auf Tour und die Tickets gibt es hier auf fanSALE!
Event   Ort Datum Tickets
The Cure HAMBURG
Barclaycard Arena
Mo, 17.10.16
19:30 Uhr
ab 109,00 Ansehen
The Cure BERLIN
Mercedes-Benz Arena
Di, 18.10.16
19:30 Uhr
ab 65,00 Ansehen
The Cure MÜNCHEN
Olympiahalle München
Mo, 24.10.16
19:30 Uhr
ab 80,00 Ansehen
The Cure STUTTGART
Hanns-Martin-Schleyer-Halle
So, 06.11.16
18:30 Uhr
ab 40,00 Ansehen
The Cure FRANKFURT
Festhalle Frankfurt
Mo, 07.11.16
19:30 Uhr
ab 70,00 Ansehen
The Cure KÖLN
LANXESS arena
Do, 10.11.16
19:30 Uhr
ab 51,25 Ansehen
The Cure - Premium Package KÖLN
LANXESS arena
Do, 10.11.16
19:30 Uhr
ab 325,00 Ansehen
The Cure - Premium Package HAMBURG
Barclaycard Arena
Mo, 17.10.16
19:30 Uhr
Auf eventim.de verfügbar - Tickets finden
The Cure WIEN
Marx Halle
Mi, 26.10.16
20:00 Uhr
Auf eventim.de verfügbar - Tickets finden
The Cure - Premium Package LEIPZIG
Arena Leipzig
Di, 08.11.16
19:30 Uhr
Auf eventim.de verfügbar - Tickets finden

The CureBiografie


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The Cure (engl. „das Heilmittel“ oder „die Kur“) ist eine englische Rockband, die von Robert Smith (Gesang und Gitarre), Michael Dempsey (Bassgitarre) und Laurence „Lol“ Tolhurst (Schlagzeug) 1976 im südenglischen Crawley als Easy Cure gegründet wurde. Zur Zeit besteht die Band aus vier Mitgliedern: Robert Smith (Gesang und Gitarre), Simon Gallup (Bass), Jason Cooper (Schlagzeug und Perkussion) und Porl Thompson (Gitarre).

Bandgeschichte

Gründung und frühe Jahre

1976 gründete Robert Smith im Alter von 17 Jahren zusammen mit seinen Klassenkameraden Michael Dempsey (Bassgitarre), Lol Tolhurst (Schlagzeug) und Porl Thompson (Gitarre) von der St. Wilfrid's Catholic Comprehensive School in Crawley, Sussex die Band Easy Cure. Im Jahr 1977 spielte die Band als The Easy Cure bei der Plattenfirma Hansa Records vor und erhielt einen Vertrag zur Aufnahme einer Single, die jedoch nie erschien. Im Jahr 1978 trennte sich Porl Thompson aufgrund künstlerischer Differenzen von der Band. Die Band benannte sich in The Cure um und unterschrieb einen Vertrag bei dem gerade gegründeten Label Fiction Records. Die erste Single Killing An Arab erschien im Dezember zunächst auf dem kleinen Indie-Label Small Wonder und wurde 1979 von Fiction Records neu aufgelegt. Auch wenn sich die Band ob des Textes teils starken Anfeindungen ausgesetzt sah, hat das Stück keinerlei ausländerfeindlichen Bezug, sondern entstand nach der Lektüre von „Der Fremde“ des Existenzialisten Albert Camus. Die Single (B-Seite: 10:15 Saturday Night) wurde von der Musikzeitschrift New Musical Express (NME) zur Single der Woche erhoben und machte den BBC-DJ John Peel auf die Band aufmerksam.

1979 veröffentlichten The Cure ihr erstes Album Three Imaginary Boys, welches stilistisch zwischen dem Punk der 70er Jahre und dem New Wave der 80er Jahre steht. Dieses Album erreichte nach der Veröffentlichung Platz 44 der englischen Charts und erntete gute Kritiken in den englischen Musikzeitschriften. Der Melody Maker betitelte seine Kritik mit der Überschrift The 80's start here. Die Band selber war mit dem Album nicht zufrieden, da sie relativ wenig Kontrolle über die Zusammenstellung der Lieder und das Artwork hatte. So ist auf dem Album die Coverversion des Jimi-Hendrix-Songs Foxy Lady zu finden, welches eigentlich nur als Soundcheck aufgenommen wurde. Auf Three Imaginary Boys folgten als Einzelveröffentlichungen die Singles Boys Don’t Cry und Jumping Someone Else's Train, außerdem erschien eine Single des Nebenprojektes Cult Hero mit Frank Bell als Sänger. Boys Don’t Cry war in den USA ein kleinerer Hit, so dass Anfang 1980 Fiction Records in den USA das Album Boys Don’t Cry herausbrachte, welches eine Wiederveröffentlichung von Three Imaginary Boys mit leicht veränderter Tracklist und anderem Artwork darstellt. So sind auf dem Album die zuvor erwähnten Singles zu finden, sowie World War, ein Song den Robert Smith später als terrible piece of rubbish bezeichnete.

Für das nächste Album hatte Robert Smith Pläne, die bei dem Bassisten Dempsey auf Widerstände stießen, woraufhin dieser die Band verließ. Dafür kam Simon Gallup am Bass sowie Mathieu Hartley am Keyboard als neue Mitglieder in die Band. Anfang 1980 erschien das Album Seventeen Seconds. Es war erfolgreicher als Three Imaginary Boys und erreichte Platz 20 in den englischen Charts. Die Single A Forest stieg bis auf Platz 31 der Single-Charts und wurde später live immer wieder gegenüber der Studio-Version ausgedehnt und mit Improvisationen angereichert. Live verwendet Sänger Smith inzwischen Lippenstift, was zu seinem Markenzeichen wurde. Außerdem half Smith bei der Band Siouxsie and the Banshees als Gitarrist aus.

1981 erschien das dritte Album Faith; der Keyboarder Hartley hat die Band inzwischen verlassen. Der Tod und der Glauben sind wiederkehrende Themen des Werks, nach Angaben von Smith waren es Todesfälle in seinem Umkreis, die zur depressiven Grundstimmung des Albums führten. Die Single Primary ist ein poppiger, treibender Song über Unschuld und das Älterwerden. Seit dieser Zeit prägt ein sechssaitiger Fender Bass (Fender VI, eine um eine Oktave tiefer gestimmte Gitarre) viele Songs von The Cure. Die Kassettenversion von Faith enthält auf der B-Seite den 23-minütigen Instrumental-Soundtrack Carnage Visors, welcher offiziell erst 2005 wiederveröffentlicht wurde.

1982 erschien das Album Pornography. Die depressive Stimmung wird besonders verdeutlicht durch die erste Zeile des ersten Liedes One Hundred Years: „It doesn’t matter if we all die“. Der fortdauernde Drogenmissbrauch und das anstrengende Tourleben forderten schließlich ihren Tribut: Es kam zum Streit. Simon Gallup schied aus der Band aus und gründete die Gruppe Cry, aus der später Fools Dance hervorging. 1985 erschien unter diesem Namen eine gleichnamige EP, die sich stilistisch an den frühen The-Cure-Werken orientiert.

Von 1983 bis 1987 – Die Hinwendung zum Pop

In dieser Zeit änderte sich der Sound von The Cure: Es erschienen einige eingängige Singles wie Let’s Go To Bed, The Walk und das jazzige The Lovecats, die alle zusammen auf dem Album Japanese Whispers vereint wurden. Smith wollte diese Singles ursprünglich nicht unter dem Namen The Cure veröffentlichen, da er der Meinung war, dass sie eigentlich nichts mit The Cure zu tun hätten: „es sind einfach nur Singles und kein Album“. Mit dem Video zu Let’s Go To Bed beginnt die langjährige Zusammenarbeit der Band mit dem Regisseur Tim Pope. Nach einer Wette mit Parry: Sollte Let’s Go To Bed kein Top-20-Hit werden, wovon Parry fest überzeugt war, würde er Smith entgegen seinen Verträgen ein Solo-Album aufnehmen lassen. So wurde ihm die Zusammenarbeit mit dem Siouxsie-and-the-Banshees-Mitglied Steve Severin unter dem Namen The Glove gestattet. Während Smith sich seinem Projekt The Glove und Siouxsie and the Banshees widmete, produzierte das einzig neben ihm verbliebene The Cure-Mitglied Lol Tolhurst die ersten beiden Singles und das Debütalbum der englischen Band And Also the Trees.

1984 folgte das Album The Top (Robert Smith: Gesang und Instrumente; Laurence Tolhurst: weitere Instrumente; Andy Anderson: Schlagzeug und Perkussion; Porl Thompson: Saxophon (auf Give me it)). Phil Thornally, wie manchmal behauptet wird, spielte nicht den Bass auf The Top, er war während der Aufnahmen zu diesem Album als Toningenieur bei Duran Duran beschäftigt. The Top experimentierte mit einer Reihe von Stilmitteln wie arabisch beeinflussten Melodien und Marsch-Rhythmen. Ebenfalls 1984 erschien das Live-Album The Cure – Live In Concert. (mit Phil Thornally am Bass) Wie zuvor bei Faith ist die Kassettenversion erheblich länger als LP oder CD und enthält unter dem Titel Curiosity zehn zusätzliche Demo- und Liveaufnahmen, die erst nur hier veröffentlicht wurden und 2005 teilweise auf den so genannten Deluxe-Editions von Three Imaginary Boys, Seventeen Seconds, Faith und Pornography erschienen.

Wiederum änderte sich die Besetzung - Heraus kam die Konstellation Smith, Porl Thompson (Gitarre), Gallup (wieder zurück am Bass), Boris Williams (Schlagzeug) und Tolhurst (Keyboards). 1985 veröffentlichten sie das Album The Head On The Door, das sie mit den Singles Inbetween Days und Close To Me weltweit im so genannten Mainstream bekannt machte.

Das darauf erschienene Album Standing On A Beach (CD-Titel: Staring At The Sea) beinhaltet alle bis dahin erschienenen Singles. Die wiederum um zwölf Stücke erweiterte Kassettenversion (The Unavailable B-Sides) enthält dieses Mal alle zugehörigen B-Seiten. Als zugehörige Singles wurden 1986 eine neu abgemischte Version von Boys Don’t Cry und zum zweiten Mal Charlotte Sometimes sowie Let’s Go To Bed veröffentlicht. Unter dem Namen Staring At The Sea erscheint auch eine Video-Compilation der von 1978 bis 1986 erschienenen Singles.

1987 stößt Keyboarder Roger O’Donnell zur Band und The Cure veröffentlichen das Doppel-Album Kiss Me Kiss Me Kiss Me. Es beinhaltet unter anderem den gitarrenlastigen Opener Kiss (Smith: „Einer der schrecklichen Songs, die ich für Pornography immer gesucht hatte.“), das balladeske How Beautiful You Are, das Saxophon-getriebene Icing Sugar, das funkige Hot Hot Hot!!! und die Pop-Single Just Like Heaven.

Von 1988 bis 1999 – Höhepunkt der Karriere und Konsolidierung

Im Jahr darauf heiratete Smith seine langjährige Freundin Mary Poole.

Im Jahr 1989 kam das Album Disintegration heraus. Singles wie Pictures Of You, Lullaby, Lovesong und das treibende Fascination Street stürmten die Charts. Später verließen jedoch sowohl Tolhurst als auch O’Donnell die Band. Dafür kam der langjährige Roadie Perry Bamonte ans Keyboard. Später erschien das zunächst limitierte und für karitative Zwecke gedachte Live-Album Entreat, aufgenommen in der Wembley-Arena.


1990 erschien Mixed Up, ein Doppel-Album mit Remixen diverser Cure-Singles und einer neuen Single, Never Enough.


Ein Jahr später veröffentlichte die Band das Wish-Album. Unter dem Einfluss junger Noise-Bands wie Ride fiel es rockiger aus als Disintegration; das Spektrum reicht vom gitarrenlastigen Opener Open, über Pop-Singles wie High und dem aggressiven Cut zur Ballade To Wish Impossible Things. Der Sommerhit Friday I'm In Love ist bis heute die meistverkaufte Single der Band und sorgte für eine ausverkaufte Welttournee. The Cure luden die junge Indie-Band Cranes ein, während der gesamten Tour als Support zu spielen. Auch in den Folgejahren kam es wiederholt zur Zusammenarbeit beider Gruppen. Die Wish-Tour dokumentierten die Livealben Show und Paris, wobei letzteres vor allem eher selten gespielte Songs aus der Ära vor 1983 enthält. Unter dem Titel Show brachten The Cure ähnlich dem 1986er In Orange einen Konzert-Film heraus, der zunächst weltweit durch ausgewählte Programmkinos tourte und danach auf Video erschien.


Dann wurde es eine Weile ruhiger um die Band. Williams und Thompson gingen und hinterließen eine Lücke. Thompson spielte zunächst als Gitarrist bei Page & Plant. Für Thompson wechselte Bamonte von den Tasten an die Gitarren, ein neuer Schlagzeuger wurde per Anzeige gesucht.


Dies ist auf dem nächsten Album Wild Mood Swings zu verfolgen: die verschiedenen Songs wurden mit verschiedenen Drummern eingespielt. Schließlich entschied sich die Band für den jungen Jason Cooper. Erstmals setzten The Cure bei verschiedenen Liedern echte Streicher ein, was einigen Stücken einen für sie eher untypischen Sound gab und zusammen mit der enormen stilistischen Bandbreite und vor allem dem Fehlen einer durchgängigen Stimmung möglicherweise eine Ursache dafür war, dass das Album selbst von den Fans eher gemischt aufgenommen wurde. Auch die Auswahl der ersten Single The 13th, einem Stück mit Salsa-Elementen, wurde gemeinhin und zum Teil von Robert Smith selbst als unglücklich angesehen.

1997 erschien die Compilation Galore auf der alle Singles von 1987–1997 enthalten sind. Der einzig neue Track darauf ist das an Never Enough erinnernde Wrong Number. Außerdem wurde das Video Galore - The Videos veröffentlicht, auf dem alle Clips zu den Singles zu sehen sind.

Ab 2000 – Ein neuer Start

Im Jahr 2000 veröffentlichte die Band ein neues Album: Bloodflowers. Musikalisch gab es mehr akustische Gitarren zu hören. Es gab zum ersten Mal weder eine Single-Auskopplung noch Video-Clips.

Ende 2001 beendete The Cure mit Greatest Hits den Plattenvertrag mit Fiction/Polydor. Die Platte stellte nach Aussagen Smiths einen Kompromiss dar: Seine Plattenfirma hätte sie sowieso früher oder später herausgebracht. Da sie noch unter Vertrag standen, hatten sie wenigstens Mitspracherechte. So finanzieren sie die Bonus-CD, die Akustik-Versionen der Hits enthält, selbst, um den Fans einen Mehrwert zu bieten.

Im November 2002 gaben The Cure drei Trilogy-Konzerte - eines in Brüssel und zwei in Berlin. An allen drei Abenden spielten sie die Alben Pornography (1982), Disintegration (1989) und Bloodflowers (2000) in voller Länge und chronologischer Reihenfolge durch, jeweils unterbrochen von 20-minütigen Pausen. Die Band benutzte dabei zumeist die Instrumente, die zum Einspielen der Originalaufnahmen genutzt wurden. Am letzten Trilogy-Abend in Berlin verließ die Band erst nach viereinhalb Stunden die Bühne. Dieser Auftritt ist auf der im Juni 2003 erschienenen Doppel-DVD Trilogy dokumentiert, die einen Zusammenschnitt der Berlin-Konzerte enthält.

Zur gleichen Zeit unterschrieben The Cure einen Vertrag bei I AM Records, dem Label des Produzenten Ross Robinson, der als Entdecker und Förderer von Bands wie Korn und Limp Bizkit gilt. Dass vor allem junge Bands wie Interpol oder Mogwai in Interviews immer wieder The Cure als großen Einfluss bezeichnen, führte gegen Ende des Jahres zu einem regelrechten Hype um die Band, wohl auch ein Grund, dass Robert Smith im Oktober den Inspirational Award der britischen Musikzeitschrift Q entgegennehmen durfte. Zwischendurch nahm er an verschiedenen Nebenprojekten teil, etwa dem Dance-Remake des Cure-Klassikers A Forest von Blank & Jones.

Anfang 2004 begannen die Aufnahmen für das zwölfte Studioalbum in London, das ebenfalls von Ross Robinson produziert wurde. The Cure, erschienen im April 2004, wurde trotz aller Voraussagen von Smith ein klassisches Cure-Album mit der typischen Mischung aus Rocksongs und eher poppigem Material, wie den beiden Singleauskopplungen The End Of The World und Taking Off. Während der darauffolgenden Festivaltour spielten The Cure auf den größten Open-Airs Europas (wiederholt mit Cranes) und starteten danach ihr eigenes Festival in den USA – Curiosa. Zum Line-Up gehörten unter anderem Interpol, Muse, Melissa Auf der Maur, Mogwai und Thursday. Die Bands spielten in 25 Städten abwechselnd auf zwei Bühnen. Danach gab die Band noch vier Konzerte in Mexiko. Im September 2004 schließlich erhielten The Cure von MTV den ICON-Preis, mit dem Künstler für Ihren großen Einfluss auf die Popkultur gewürdigt werden. Zur Zeremonie in London spielten unter anderem die Deftones und blink-182 auf.

Im folgenden Jahr veröffentlichten The Cure dann die ersten der lange angekündigten Deluxe Editions aller Cure-Alben. Im Januar erschien Three Imaginary Boys, drei Monate später folgten Seventeen Seconds, Faith und Pornography, die allesamt mit einer zweiten CD ausgestattet sind auf der neben Demo-Versionen bekannter Songs auch bisher unveröffentlichte Studio-Outtakes vertreten sind.

Ende Mai 2005 trennten sich die Wege von Keyboarder Roger O'Donnell, Gitarrist Perry Bamonte und The Cure. Für ein paar Festivalauftritte kam einmal mehr Porl Thompson an der Gitarre zum Einsatz, der erste gemeinsame Auftritt fand beim Live 8–Konzert in Paris/Versailles statt.

Am 16. November 2005 kündigte Robert Smith auf der offiziellen Homepage an, dass man im Januar 2006 wieder ins Studio gehen werde, um ein neues Album einzuspielen. Porl Thompson hat sich, nach guten Erfahrungen bei den Festivalauftritten, dazu entschlossen, wieder als vollwertiges Bandmitglied bei The Cure einzusteigen. In der Zwischenzeit veröffentlichte die Band weitere Deluxe Editions (The Top, The Head on the Door, Kiss Me Kiss Me Kiss Me & The Glove Blue Sunshine) sowie die DVD Festival 2005, welche aus einen Zusammenschnitt von 30 Songs der Festival Tournee 2005 besteht. Der letzte Long-Player der Band mit dem Titel 4:13 Dream ist am 24. Oktober 2008 erschienen. Bis dahin hatte die Band an jedem 13. Tag des Monats eine Single veröffentlicht, welche auch eine non-album B-Seite beinhaltet. Den Start machte The Only One am 13. Mai mit der B-Seite NY Trip. Weiter ging es mit Freak Show (13. Juni) mit All Kinds of Stuff als B-Seite. Am 13.Juli folgte dann die dritte Single Sleep When I’m Dead mit der B-Seite Down Under. Die letzte der vier Singles The Perfect Boy inklusive der B-Seite Without You erschien am 13. August. Am 13. September folgte eine Remix Ep der vier Singles. Weitere Deluxe Editions sind angekündigt.

Obwohl alte Alben weiterhin als "remastered Edition" erscheinen, wie beispielsweise Disintegration am 28. Mai 2010, ist die Band derzeit ohne Plattenvertrag.

Seit Jahren engagieren sich The Cure für Amnesty International. Im Dezember 2005 haben sie für die amnesty Kampagne Make Some Noise ein Cover des John-Lennon-Klassikers Love produziert.

Im Jahr 2011 gab die Band unter dem Titel Reflections zwei Konzerte im Sydney Opera House (31. Mai und 1. Juni 2011), ein Konzert am 15. November 2011 in London sowie je drei Konzerten in Los Angeles (21.-23. November 2011) und New York (25.-27. November 2011). Dem Trilogy-Konzept 2002 in Berlin folgend, nahm die Band diese zwei Konzerte zum Anlass, ihre ersten drei Alben Three Imaginary Boys (1979), Seventeen Seconds (1980) und Faith (1981) inklusive weiterer drei Zugabeblöcke live zu präsentieren und für eine spätere DVD-Veröffentlichung aufzunehmen. Für diese beiden Auftritte kamen zu der aktuellen Stammbesetzung Robert Smith, Simon Gallup und Jason Cooper auch die beiden ehemaligen Cure-Mitglieder Lol Tolhurst und Roger O'Donnell zurück auf die Bühne. Der erste Teil des Abends wurde als Trio bestritten, der zweite Teil als Quartett und der dritte Teil sowie die Zugaben als Quintett.

Am 10. September spielte The Cure auf dem "Bestival 2011" in der Besetzung Robert Smith, Simon Gallup, Jason Cooper und Roger O'Donnell. Anfang Dezember wurde ein Konzertmitschnitt als Doppel-CD veröffentlicht ("Bestival Live 2011"), welches der erste vollständige Live-Mitschnitt seit "In Orange" (1988) ist. Am gleichen Tag teilte Roger O'Donnell mit, dass er wieder offizielles Bandmitglied ist. Da der zweite Gitarrist Porl Thompson bei dem Auftritt sowie bei den Reflections-Konzerten nicht dabei war, nahm die Fangemeinde an, dass er nicht mehr Teil der Band ist, obwohl dies nicht offiziell bekannt gegeben wurde. Am 1. Mai 2012 wurde auf der Fan-Seite "Chain Of Flowers" ein Statement von Thompson veröffentlicht, welches den erneuten Ausstieg von ihm bestätigt. Am 16. Januar 2012 wurde offiziell bestätigt, dass The Cure auf dem Hurricane Festival 2012 auftritt.


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