Chris Rea
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Chris Rea

4 Sterne, aus 446 Fan-Reports auf www.eventim.de
Einen Zeitraum von über 30 Jahren umfasst die Karriere von Chris Rea, der sich seinen musikalischen Weg zwischen Pop, Latin- und Softrock sowie seinen Blues-Wurzeln bahnte. Diese besondere Bandbreite des Sängers mit der rauchigen Stimme und Weltklasse-Gitarristen trug zur Faszination und Zugkraft von Chris Rea bei.

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Biographie

Christopher Anton Rea, Künstlername: Chris Rea, (* 4. März 1951 in Middlesbrough, England) ist ein britischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist italienisch-irischer Abstammung.
Die frühen Jahre
In den 1970ern spielte Rea, der zwei Brüder (Nick und Mike) und vier Schwestern (Catherine, Geraldine, Paula und Camille) hat, in der Band Magdalene als Gitarrist und Sänger. 1975 gewann die Band unter dem Namen The Beautiful Losers einen Talentwettbewerb, ein Plattenvertrag blieb allerdings aus. Rea nahm 1978 ein Soloalbum mit dem Titel Whatever Happened to Benny Santini? auf, kam mit der Auskopplung Fool (If You Think It's Over) sofort in die US Top 20 und wurde dafür ebenso für den Grammy nominiert. Mit den Nachfolgealben konnte Rea allerdings an diesen Anfangserfolg nicht anknüpfen.
1983 bis 1992
Mit Titeln seines Albums Water Sign konnte Rea 1983 erstmals Hiterfolge verbuchen, die sich 1984 und 1985 mit „Wired to the Moon“ und „Shamrock Diaries“ fortsetzten. Seine großen Hits „Josephine“, „I Can Hear Your Heartbeat“ und „Ace of Hearts“ fielen in diese Zeit. Mit den Alben On the Beach (1986) (das Musikvideo zum gleichnamigen Song wurde auf Formentera gedreht), Dancing with Strangers (1987) sowie The Road to Hell (1989) (der Titelsong war seine erfolgreichste Single-Veröffentlichung) wurde Rea zum Millionseller. Mit Auberge (1991) und God's Great Banana Skin (1992) machte er auch in den USA wieder auf sich aufmerksam.
1993 bis 2000
Weitere Alben folgten, und Rea wurde zu einem der erfolgreichsten britischen Musiker. Vor allem in Großbritannien und Deutschland wurde Rea auch als Kino- und Fernsehfilmkomponist ein Begriff (u. a. „Soft Top, Hard Shoulder“, „The Blue Cafe“, „Madhouse“, „Alles Paletti“, „Der Schattenmann“). 1996 drehte Rea einen eigenen Film, La Passione (der entfernt die eigene Familiengeschichte wiedergibt), und veröffentlichte dazu auch die Filmmusik. Mehrmals, so 1999, versuchte Rea an die Erfolge der 1980er Jahre anzuschließen, aber mit schwindendem Erfolg.
2001 bis heute
Kurz nachdem ihm mit dem Album King of the Beach im Jahre 2000 ein beachtliches Comeback gelang, wurde bei Chris Rea Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Infolgedessen mussten bei ihm in einer risikoreichen Operation wesentliche Teile des Magens entfernt werden. Die Operationen ließ Rea in Deutschland durchführen. Während seines Krankenhausaufenthaltes beeindruckte ihn besonders die Geschichte und der Lebensmut einer jugendlichen Krebs-Patientin. Sie sagte zu ihm auch die Worte: „Wir tanzen jetzt beide auf einer steinigen Straße“, die ihn direkt zu seinem nächsten Projekt „Stony Road“ führten. Die Auseinandersetzung mit seinem möglicherweise bevorstehenden Tod brachten Rea dabei die Erkenntnis, dass er in seiner gesamten Karriere niemals jene Musik auf Platte gebracht hat, die er wirklich liebte, nämlich reinen Blues. Während er zu Hause langsam wieder zur Gesundheit fand, drückte er sich mit dem Malen von Bildern aus. Nach seiner Genesung arbeitete er musikalisch seine Krankheit auf. Die daraus resultierenden Songs haben mit seinen alten Titeln kaum noch etwas gemeinsam.
Da sein bisheriges Label aber auf die Beibehaltung seines alten Stils bestand, gründete Rea 2002 sein eigenes Label Jazzee Blue, um seine Vorstellungen zu verwirklichen. Dort veröffentlichte er bis 2004 vier CDs: Stony Road, The Blue Jukebox, Blue Street und Hofner Blue Notes. Anschließend widmete er sich dem großen Projekt Blue Guitars. Im Oktober 2005 veröffentlichte er mit Blue Guitars seine (vorerst) letzten Platten als Solokünstler: ein elf Alben starkes Werk (ein sog. EarBook-Tonträger genannt) mit den unterschiedlichen Genres der Blues-Musik, zusammen mit einem Bildband, der seine Werke aus seiner Genesungszeit beinhaltet, und einer DVD. In nur 18 Monaten hatte Rea hierfür über 130 neue Songs komponiert und aufgenommen sowie über 50 Bilder gemalt.
2006 absolvierte Rea seine Abschiedstournee und lebt seitdem mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Cookham/Buckinghamshire.
Abschiedstournee 2006
Mit seiner letzten Europatournee verabschiedete sich Rea nach beinahe 30 erfolgreichen Jahren, die ihm weltweit Schallplattenverkäufe von nahezu 30 Millionen Alben und Singles gebracht hatten. „Auf Tour zu gehen ist weiterhin der beste Job der Welt… wenn ich dafür einen anderen Körper hätte. Wie es mit mir gesundheitlich weitergehen wird, ist schwer zu prognostizieren. Es kann sich da auch einiges verschlechtern. Deshalb ist dies jetzt meine letzte Tournee. Ich muss und werde für mich eine andere Weise des Arbeitens finden…“, so Rea auf seiner Website.
Nachdem der letzte Vorhang der Abschiedstour am 28. April 2006 im Olympia-Theatre in Dublin gefallen war, erklärte Rea, dass er zukünftig keine Musik mehr unter seinem Namen veröffentlichen werde und nur noch Teil des Trios The Fire Flies sei. Zur Präsentation eines Livemitschnitts der Abschiedstour, der auf DVD erschienen ist, spielte er im Herbst 2006 ein Konzert in London, welches als „Allerletztes Live-Konzert“ angekündigt war.
„The Delmonts“ und „The Hofner Bluenotes“ und Autobiografie
Knapp zwei Jahre nach seinem Bühnenabschied meldete sich Rea im Winter 2007 überraschend wieder zurück. Der Grund war ein stabilerer Gesundheitszustand und der unerwartet große kommerzielle Erfolg von Blue Guitars. Mit mehr als 150.000 verkauften EarBooks (= bei jeweils 11 CDs und 1 DVD mehr als 1,8 Mio. Tonträger) brachte ihm das Projekt ein finanzielles Plus von mehreren Millionen Euro. Die Idee mit „The Fire Flies“ hatte Rea schon im Sommer 2007 verworfen, dafür ein neues Konzept entwickelt und sich folgende Legende ausgedacht: In den 60er Jahren hätte es (so Rea) in Großbritannien ein Quintett namens The Delmonts gegeben, das ähnlich wie die die legendären Spotnicks mit Gitarren-Instrumentals erfolgreich war. Dieses Quintett hätte sich später in The Hofner Bluenotes umbenannt und danach auch Vokaltitel gespielt. Eines sei aber geblieben: beide Bands hätten damals den Sound der Hofner/Höfner-Gitarren in die Welt getragen. Im Frühjahr 2008 (so Rea weiter in seiner fiktiven Geschichte) kehren die inzwischen gealterten Musiker der Hofner Bluenotes wieder zu gemeinsamen Auftritten auf die Bühnen Europas zurück.
Sozusagen als Beleg präsentiert Rea hierbei seine neu formierte Liveband The Hofner Bluenotes mit den langjährigen Weggefährten Robert Ahwai an der Gitarre und Martin Ditcham an den Drums sowie den neuen Musikern Neil Drinkwater (früher u. a. bei Van Morrison und Phil Collins) am Keyboard und Ex-Whitesnake Bassist Colin Hodgkinson am Bass. Sozusagen als Vorgruppe im eigenen Konzert treten die Fünf 30 Minuten lang als The Delmonts auf, wobei Ahwai fast alle Solo-Gitarrenparts spielt und Rea lediglich Rhythmusgitarrist ist.
Zur Tour präsentierte Chris Rea zudem unter dem Titel The Return Of The Fabulous Hofner Bluenotes ein weiteres aufwendiges Earbook, bestehend aus zwei Vinyl-LPs und einer CD der Delmonts sowie zwei weiteren CDs der Hofner Bluenotes. Rea verwies bei der Vorstellung der Tonträger darauf, dass er Songs mit einen bluesigen Hauch der Sechziger machen wollte, die auch eine kleine Hommage an sein Idol B. B. King darstellten. „Es ist die Musik, die ich schon immer spielen wollte, richtige Gitarrenmusik“, erklärt Rea. Während die Delmonts in den Konzerten „ihre“ Musik spielen, präsentieren die Hofner Bluenotes live Songs aus dem Blue Guitar-Album sowie viele Chris-Rea-Klassiker in neuen Versionen. Rea kündigte im Tourbegleitheft an, wem der Auftritt der Vorgruppe The Delmonts zu kurz ausgefallen sei, der könne vielleicht später eine längere Tour erwarten.
Für 2009 hat sich Chris Rea neue Herausforderungen gesetzt. Am 5. Oktober 2009 kam sein Best Of-Album "Still So Far To Go - The Best Of Chris Rea" auf den Markt. Im Januar 2010 startete er seine Europatournee in Deutschland.
2012 führte ihn eine weitere Tournee von Anfang Februar bis Anfang März durch 14 deutsche Städte (Santo Spirito Tour 2012).
Musikalische Besonderheiten
Reas Markenzeichen ist der Slidestil auf seiner Fender Stratocaster (Spitzname Pinky), aber auch anderen Gitarren. Die Einleitung zu Chris Reas Titel Nothing to Fear gilt als Meilenstein der modernen Slideguitar-Technik.
Privatleben
Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Joan zwei Töchter (Josephine, * 1983 und Julia Christina, * 1989). Seiner Frau sowie den beiden Töchtern hat er eigene Musiktitel geschrieben, die allesamt Hits wurden (Stainsby Girls, Josephine und Julia).

Hinweis:
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Quelle und Autorenliste: Wikipedia / Autorenliste
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