Parov Stelar
Parov Stelar

Parov Stelar

4,2 Sterne, aus 130 Fan-Reports auf www.eventim.de
Marcus Füreder ist unter seinem Pseudonym Parov Stelar derzeit Österreichs international erfolgreichster Künstler und Produzent. Er gilt als Erfinder des Genres Electroswing und ist mit seiner Band, der Parov Stelar Band, ein international gefragter Live-Act. Seine Produkti-onen finden sich als Soundtrack in zahlreichen Spielfilmen, Fernsehshows und Werbespots.

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Biographie

Parov Stelar (* 27. November 1974 in Linz, Oberösterreich, als Marcus Füreder) ist ein österreichischer DJ und Produzent im Bereich Jazz, House, Electro und Breakbeat. Der Musikstil seiner eigenen Produktionen ist eine Mischung aus Jazz, House und Downbeat. Parov Stelar ist einer der Pioniere des Electroswing.
Leben und Wirken
Füreder absolvierte eine Ausbildung für Angewandtes Design an der UFG Linz.
Nach ersten Veröffentlichungen unter dem Pseudonym Plasma oder seinem bürgerlichen Namen in den Jahren 2001 und 2002 bei Bushido Recordings gründete Marcus Füreder 2003 mit Etage Noir Recordings in Linz sein eigenes Label, bei dem er seither als Parov Stelar veröffentlicht. Im Mai 2013 gab Marcus Füreder bekannt, dass er mit Universal Music einen Vertrag unterzeichnet hat und künftig als Parov Stelar auch unter deren Label Island Def Jam veröffentlichen wird.
2004 gelang Parov Stelar mit der EP KissKiss und dem wenig später folgenden Album Rough Cuts bereits der Durchbruch. Der Radiosender FM4 präsentierte die Titel der allesamt im Jahr 2004 erschienenen EPs KissKiss, Move On und Wanna Get zuerst in der House-Sendung High Spirits und übernahm sie in der Folge auch ins Tagesprogramm. Soulseduction übernahm, wie auch bei den folgenden Alben, den Weltvertrieb und war seinen eigenen Angaben zufolge neben FM4 eine wesentliche Stütze, die zum Erfolg des Debütalbums beigetragen hat. Das zur selben Zeit erschienene Album sorgte dann auch international für positive Rezensionen, wobei sein Konzept, „Jazztraditionen in sanft gebrochene Rhythmik zu sampeln“ mitunter als Nu Jazz mit Ähnlichkeiten zum Stil Mr. Scruffs beschrieben wurde.
Im Jahr 2005 folgte sein Album Seven and Storm, 2007 dann das Album Shine und 2009 das Doppelalbum Coco. Im April 2012 veröffentlichte Parov Stelar mit The Princess wiederum ein Album, das in zwei Teile gegliedert ist. 2012 erreichte er mit seinem Doppelalbum The Princess erstmals die deutschen und die niederländischen Charts. Mit dem im März 2013 herausgebrachten Album The Invisible Girl ließ er in einigen Titeln die Elektronik in den Hintergrund treten und gab dem von ihm geliebten Jazz mehr Raum.
International bekannt wurde Parov Stelar auch durch die mit seiner Musik unterlegten Werbespots. Bei der Verbreitung seiner Musik spielte auch das Internet eine entscheidende Rolle. Die mit seiner Musik unterlegten Videoclips wurden bisher mehr als 40 Millionen Mal aufgerufen. Der Electro-Swing-Titel Catgroove in der Videoversion von des australischen Tänzers TSC Forsythe wurde auf You Tube bereits 14 Millionen Mal abgespielt.
Im November 2005 trat Parov Stelar zum ersten Mal mit Live-Band auf. Es folgten seither Konzerte in zahlreichen Städten Europas, Auftritte bei diversen Festivals und bei Freiluftkonzerten, sowie in Istanbul und Mexiko-Stadt. Die Live-Band besteht aus vier Musikern (Schlagzeuger, Bassist, Saxophonist und Trompeter) und einer Sängerin. Parov Stelar sorgt für das Programming und steuert die Auftritte vom DJ-Pult aus. Im Dezember 2012 trat das Parov Stelar Trio in den USA auf (New York, Los Angeles, San Francisco).
Im März 2012 begann die Parov Stelar Band ihre The Princess Tour, die im Februar 2013 mit neun Konzerten in Deutschland (u. a. im Zenith München vor 6000 Fans), sowie mit drei Konzerten in der Schweiz, fortgesetzt wurde.
Parov Stelar ist mit der Sängerin Lilja Bloom verheiratet und hat mit ihr ein gemeinsames Kind.
Am 4. Oktober 2013 brachte Parov Stelar eine Art Werkschau unter dem Namen The Art of Sampling heraus. Neben älteren Titeln aus den vergangenen acht Jahren sind auf dem Album auch vier neue Songs enthalten.
Auszeichnungen
2005 und 2006 war er für den Amadeus Award in der Kategorie FM4 Alternative Act nominiert.
Beim Amadeus Award 2012 wurde er in der Kategorie Best Electronic/Dance ausgezeichnet. Beim Amadeus Award 2013 wurde Parov Stelar für den Wettbewerb in drei Kategorien nominiert und erhielt als 3-fach-Sieger die Trophäen für das „Album des Jahres“ The Princess und wurde mit den Musikern seiner Band und seines Trios als Best Live Act sowie in der Kategorie Best Electronic/Dance ausgezeichnet.
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Quelle und Autorenliste: Wikipedia / Autorenliste