Seeed
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4,5 Sterne, aus 517 Fan-Reports auf www.eventim.de
Seeed bezeichnen sich selbst als "mobiles Reggae-Einsatzkommando". Die elf Musiker aus Berlin machen eine mitreißende Mischung aus New Orleans- Marching-Style und DUB. Dazu kommen die seltenen deutschen Texte über Dancehall-Tunes. Ein Jamaika-Besuch festigte die Liebe zu dieser Musik. Inzwischen sind sie vom unterschätzten Local-Act zum mehrfachen Echo-Gewinner avanciert. Im Spätsommer werden Seeed ihr Publikum erneut live zum toben bringen!

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Verfügbare Events

Freitag 11 Okt 2019
Seeed - Live 2019 FRANKFURT Tickets ab ab 88,40 20:00 Uhr, Jahrhunderthalle Frankfurt
20:00 Uhr Jahrhunderthalle Frankfurt
Tickets ab 88,40
Tickets ab 88,40
Dienstag 22 Okt 2019
Seeed - Live 2019 KÖLN Tickets ab ab 50,45 20:00 Uhr, LANXESS arena
20:00 Uhr LANXESS arena
Tickets ab 50,45
Tickets ab 50,45
Mittwoch 30 Okt 2019
Seeed - Live 2019 MÜNCHEN Tickets ab ab 50,00 20:00 Uhr, Olympiahalle München
20:00 Uhr Olympiahalle München
Tickets ab 50,00
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Biographie

Seeed ist eine Berliner Reggae/Dancehall-Gruppe, die 1998 gegründet wurde und heute aus 11 Personen besteht. Sie spielt vor allem Dub und Dancehall und gewann dreimal den Echo.

Bandgeschichte

Die Band Seeed wurde 1998 in Anlehnung an das Konzept der „Marching Band“ und als „mobiles Reggae-Sondereinsatzkommando“ (siehe Soundsystem) gegründet. Anfangs war sie für die stilistisch eher untypischen Instrumente wie Posaune und Saxophon bekannt. Sie entwickelte jedoch eine Vorliebe für basslastige und am Computer produzierte Riddims. Der Bandname setzt sich aus der Musikrichtung Sub, den Anfangsbuchstaben der Sänger-Pseudonyme Enuff, Eased und Ear, sowie der Reggae-Richtung Dub zusammen.

Im Jahr 2000, zwei Jahre nach der Gründung, waren Seeed mit dem Stück Top of the City, das von dem Warner-Label Downbeat aus veröffentlicht wurde, auf dem Kanak-Attack-Soundtrack zum gleichnamigen sozialkritischen Kinofilm von Lars Becker vertreten. Im Mai 2001 waren sie vor 70.000 Zuschauern vor dem Kölner Dom die Vorgruppe von R.E.M..

Ihre Produktionen finden nicht nur in Deutschland Anklang, sondern auch im Süden Europas und seit der 7?-Vinyl-Veröffentlichung von Waterpumpee (mit Anthony B.) oder Shake Baby Shake (mit Elephant Man) auch in Jamaika. Mit Waterpumpee und dem dazugehörigen Doctor’s-Darling-Riddim hatten Seeed 2002 als erste deutschsprachige Band einen Hit in Trinidad und Tobago. Der große Erfolg im Ausland ist der Grund dafür, dass Seeed eine internationale Version des Albums Music Monks herausbrachte. Dieses Album unterscheidet sich von seinem nationalen Pendant hauptsächlich durch die Übersetzung der deutschen Texte ins Englische. Mit einer Afrika-Tour, Touren in Frankreich und weiteren Riddims und Combinations mit jamaikanischen Künstlern versucht Seeed weltweit noch bekannter zu werden.

Am 14. Oktober 2005 erschien das dritte Studioalbum Next! in Deutschland und Österreich. Nach Aussagen von Seeed waren bei diesem Album mehrere Bandmitglieder als Produzenten tätig und nicht nur als Musiker. Dadurch beinhaltet das Album mehr verschiedene Stile. Trotzdem fand es bei den Fans nicht nur Gefallen, sondern auch Kritik. So sehen einige dieses Album als Schritt in Richtung des Mainstreams und somit als schlechter an. Andere beurteilten gerade dieses Album positiv.

Seeed gewann am 9. Februar 2006 den Bundesvision Song Contest mit dem Song Ding. Am 24. April 2006 wurde das Album Next! auch in Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Italien, Dänemark, Norwegen, Tschechien, Polen, Ungarn und Portugal veröffentlicht.

Am 9. Juni spielte Seeed bei der Eröffnungsfeier der Fußball-WM 2006 in München und war damit für knapp 1,5 Milliarden Menschen zu sehen. Seit dem 3. November 2006 ist die neue DVD Live im Handel erhältlich, welche am 20. September in Berlin vorgestellt wurde.

2007 gründete Seeed-Sänger Demba Nabé sein Soloprojekt Boundzound. Auch Pierre Baigorry startete 2007 sein Soloprojekt Peter Fox.

Laut Aussagen von Peter Fox beim Konzert in der Berliner Wuhlheide am 25. August 2007 werden Seeed bis 2009 keine offiziellen Konzerte mehr veranstalten. Die 11 Musiker werden die Zeit für ihre Familien nutzen und einige von ihnen (u. a. Pierre und Demba) ausführlich an Soloprojekten arbeiten. 2009 wollen die „11 musikalischen Geister“ wieder als geschlossene Formation auftreten.

Seeed traten beim Konzert „Deine Stimme gegen Armut“ am 7. Juni 2007 in Rostock auf.

Am 25. April 2008 sprachen sich Seeed als Mitunterzeichner eines offenen Briefes an die Kanzlerin auf einer ganzseitigen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Tageszeitung gegen das illegale Filesharing urheberrechtsgeschützter Inhalte aus.

Hinweis:
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Quelle und Autorenliste: Wikipedia / Autorenliste

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