Anna Netrebko
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3,7 Sterne, aus 92 Fan-Reports auf www.eventim.de
Am 2. Juli dieses Jahres werden Anna Netrebko und Erwin Schrott ein gemeinsames Konzert in der Philharmonie Köln geben. Die Vorbereitungen für das Konzert laufen bereits auf Hochtouren. Für ihren gemeinsamen Auftritt mit Erwin Schrott hat sich Anna Netrebko "eine Musik die Spaß macht" ausgesucht. Auf dem Programm steht ein Feuerwerk klassischer Meisterwerke. Beide stellen hierfür ein persönliches Wunschprogramm aus Opernarien, Operetten und Tangos zusammen. Anna Netrebko, die jüngst in der Rolle der Anna Bolena an der Wiener Staatsoper brillierte, freut sich auf Gershwins "Porgy & Bess" gemeinsam mit Erwin Schrott. Eine Premiere! Bassbariton Erwin Schrott, der Werke seiner neuen CD "Rojotango" präsentieren wird, möchte auch in seine Paraderolle "Leporello" schlüpfen und Arien aus "Don Giovanni" singen. Tickets für diesen Ohrenschmaus gibt es hier bei fanSALE

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Montag 29 Apr 2019
Anna Netrebko & Yusif Eyvazov - Das Traumpaar der Klassik FRANKFURT / MAIN Angebote ab ab 165,03 20:00 Uhr, Alte Oper Frankfurt
20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt
Angebote ab 165,03
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Dienstag 11 Jun 2019
Anna Netrebko & Yusif Eyvazov HAMBURG Angebote ab ab 2298,85 20:00 Uhr, Elbphilharmonie - Großer Saal
20:00 Uhr Elbphilharmonie - Großer Saal
Angebote ab 2298,85
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Sonntag 14 Jul 2019
Anna Netrebko BADEN-BADEN Angebote ab ab 688,85 17:00 Uhr, Festspielhaus Baden-Baden
17:00 Uhr Festspielhaus Baden-Baden
Angebote ab 688,85
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Freitag 13 Sep 2019
Anna Netrebko & Yusif Eyvazov HALLE / WESTFALEN Angebote ab ab 526,70 20:00 Uhr, GERRY WEBER STADION
20:00 Uhr GERRY WEBER STADION
Angebote ab 526,70
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Weitere Angebote zu Anna Netrebko Angebote ab ab 230,00
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Biographie

Anna Jurjewna Netrebko (russisch Анна Юрьевна Нетребко, wiss. Transliteration Anna Jur'evna Netrebko; * 18. September 1971 in Krasnodar, UdSSR) ist eine russische, weltweit renommierte Opernsängerin in der Stimmlage Sopran. Seit 2006 ist sie auch im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft.


Karriere als Sängerin

Anna Netrebko absolvierte ein Gesangsstudium am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. Nachdem sie 1993 den Glinka-Gesangswettbewerb in Moskau gewonnen hatte, wurde sie 1994 vom Mariinski-Theater in Sankt Petersburg fest engagiert. Dort debütierte sie im selben Jahr als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro. Diese Produktion gastierte anschließend am 6. August 1994 auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival (Leiter: Justus Frantz) in Stade, wo daher Netrebkos Deutschland-Debüt stattfand. Im Jahr 1995 gab das Mariinski-Theater unter der Leitung von Waleri Gergijew ein Gastspiel in San Francisco. Netrebko sang dort die Ljudmila in Glinkas Ruslan und Ljudmila. Nach den hervorragenden Kritiken dieses Gastspiels begann ihre steile Karriere auf den internationalen Opernbühnen. Das San Francisco Chronicle schrieb bereits damals: „Sie ist eine Sängerin, die einfach alles hat: eine Stimme von staunenswerter Reinheit, Präzision und Wandlungsfähigkeit sowie großem dynamischen und tonalen Umfang, Fantasie, Verständnis und Geist - und hinzu kommt ein überwältigendes Charisma.“

Netrebko sang bald danach an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, so an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper, vor allem als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni oder als Adina in Gaetano Donizettis L’elisir d’amore. Seit 1998 trat sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen auf, wo sie 2002 als Donna Anna in Don Giovanni unter dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt ihren endgültigen internationalen Durchbruch feierte. Im selben Jahr debütierte sie an der Met als Natascha in der Oper Krieg und Frieden von Sergei Prokofjew.

2003 sang Anna Netrebko die Rolle der Gilda in Verdis Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper in München, die Titelrolle in Donizettis Lucia di Lammermoor an der Los Angeles Opera sowie erneut als Donna Anna am Londoner Royal Opera House.

Nachdem sie bereits einige Tonaufnahmen eingespielt hatte, erschien 2004 die DVD The Woman, The Voice mit MTV-ähnlichen Videos, die Netrebko zu einem Popstar der Opernszene machten. Dennoch macht sie keine Crossover-Kompromisse und singt ausschließlich klassische Musik. Den damaligen Hype um Netrebko, der sich häufig nicht mehr nur um die künstlerische Leistung drehte, kommentierten zahlreiche Kritiker negativ, insbesondere der deutsche „Gesangspapst“ Jürgen Kesting (Autor des 3-bändigen Werkes Die großen Sänger).

2005 sang Netrebko sowohl die Julia in der viel beachteten Produktion Romeo und Julia von Charles Gounod (mit Rolando Villazón als Romeo) als auch die Rolle der Adina in L’elisir d’amore von Donizetti. Im selben Jahr übernahm sie bei den Salzburger Festspielen die Titelpartie der Violetta Valéry in Verdis La Traviata (Dirigent: Carlo Rizzi) mit Rolando Villazón in der Rolle des Alfredo Germont und Thomas Hampson als Vater Germont. Die Produktion wurde von der Kritik wie von den Zuschauern begeistert aufgenommen, auch wegen einer TV-Übertragung, die noch heute große Beachtung findet. Netrebko absolvierte 2005 zum ersten Mal auch eine Japan-Tournee mit einem Liederabend.

2006 sang Netrebko an der New Yorker Metropolitan Opera in Donizettis Don Pasquale unter der Regie von Otto Schenk und der musikalischen Leitung von Maurizio Benini (mit Juan Diego Flórez und Simone Alberghini). Am 7. Juli 2006 gab sie, zwei Tage vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Berlin, gemeinsam mit Plácido Domingo und Rolando Villazón ein Konzert in der Tradition der Drei-Tenöre-Konzerte, mit denen die Weltmeisterschaften von 1990 bis 1998 zu Ende gegangen waren. Das Konzert wurde weltweit übertragen und galt als das bis dato meistgesehene Klassikkonzert. Im Juli und August 2006 trat Netrebko bei den Salzburger Festspielen als Susanna in der von Nikolaus Harnoncourt dirigierten Neuinszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro auf, mit der das neu erbaute Haus für Mozart am 26. Juli eröffnet wurde (auch Fernsehübertragung auf ORF und ARD). Im November 2006 gab Anna Netrebko ihr Rollendebüt als Amina in Vincenzo Bellinis Belcanto-Oper La Sonnambula an der Wiener Staatsoper.

Im März 2007 trat Netrebko an der Wiener Staatsoper in der Neuproduktion von Jules Massenets Manon unter dem Dirigenten Bertrand de Billy und dem Regisseur Andrei Şerban auf, die live im österreichischen Fernsehen ORF übertragen wurde. Seit April 2007 sang Netrebko die gleiche Rolle an der Berliner Staatsoper. Dies war eine Koproduktion mit der Los Angeles Opera, mit Rolando Villazón als Chevalier des Grieux.

Aufsehen erregte Anna Netrebko im Sommer 2007, als sie aufgrund von Stimmbandproblemen ihr Engagement bei den Salzburger Festspielen kurzfristig absagte und durch ihr Nichterscheinen eine Diskussion über die „Belastbarkeit von Opernstars“ auslöste. Bei der Last Night of the Proms am 8. September 2007 in der Londoner Royal Albert Hall präsentierte sie sich jedoch wieder mit gewohnter stimmlicher Sicherheit. Darauf folgte im November 2007 eine Serie von drei Vorstellungen der Oper La Traviata an der Deutschen Oper Berlin. 2008 spielte und sang sie, zusammen mit Rolando Villazón als Rodolfo, in La Bohème von Giacomo Puccini.

Am 14. Januar 2009 kehrte sie im St. Petersburger Mariinski-Theater in der Hauptrolle der Oper Lucia di Lammermoor, nach ihrer Schwangerschaft und anschließender Auszeit, wieder auf die Bühne zurück. Ende November 2009 erschien Anna Netrebkos erstes „Best Of“-Album, auf dem ausgewählte Arien und Duette mit den Partnern Elīna Garanča, Rolando Villazón und Thomas Quasthoff zu hören sind.

Im April 2011 sang Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper zum ersten Mal die Titelrolle in Gaetano Donizettis Oper Anna Bolena unter dem Dirigenten Evelino Pidò. Die Vorstellung vom 5. April 2011 wurde live in arte übertragen.

Am 1. August 2012 war Anna Netrebko im Rahmen der Salzburger Festspiele erneut in Giacomo Puccinis La Bohème zu sehen, diesmal mit Piotr Beczala als Rodolfo. Die Oper wurde am selben Tag vom ORF übertragen.

Am 29. November 2013 gab Netrebko in der Deutschen Staatsoper Berlin ihr Rollendebüt als Leonora in der Oper Il Trovatore von Giuseppe Verdi, mit Plácido Domingo als Graf Luna.

Familie

Anna Netrebko ist die Tochter einer Ingenieurin und eines Geologen. Im Frühsommer 2007 trennte sie sich von ihrem bisherigen Lebensgefährten, dem Bariton Simone Alberghini. Von 2007 bis 2013 war Netrebko mit dem uruguayischen Bassbariton Erwin Schrott liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn Tiago (* 2008).

Ende 2013 gab Netrebko in einem Interview in der russischen TV-Sendung "Pus't govorjat" ("Lasst sie reden") an, bei ihrem Sohn sei eine schwache Form von Autismus diagnostiziert worden.

Staatsbürgerschaft

Ihren Wohnsitz hat Netrebko in Sankt Petersburg, wo sie auch Mitglied des Ensembles am Mariinski-Theater bleibt. Ihre Auftritte in Sankt Petersburg sind allerdings rar (zum Beispiel ein Liederabend im Juli 2004 im Mariinski-Theater im Zuge des Weiße-Nächte-Festivals). Weitere, häufiger genutzte Wohnsitze sind Wien (seit Februar/März 2007) und New York.

Nachdem Netrebko im März 2006 in Wien um die österreichische Staatsbürgerschaft angesucht hatte, wurde ihre Einbürgerung im Ministerrat vom 25. Juli 2006 von der österreichischen Bundesregierung beschlossen, obwohl sie weder Deutsch spricht noch in Österreich lebt. Zuvor war Netrebko in ihrem Heimatland vereinzelt als „charakterlos“ und „Verräterin“ bezeichnet worden. Sie verwies aber auf die rigorosen Visabestimmungen für russische Bürger, die es ihr unmöglich machten, international in vollem Umfang künstlerisch tätig zu sein. Sie wolle die russische Staatsbürgerschaft behalten: „Natürlich bin und bleibe ich Russin“.

Am 1. August 2006 wurde Netrebko in Salzburg offiziell die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Hinweis:

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